Handball, 1. Bundesliga: Nichts neu erfinden

Die heiße Saisonphase startet für den Thüringer HC am kommenden Samstag mit dem Hinspiel im PlayOff-Viertelfinale bei der HSG Blomberg-Lippe. Um 16.30 Uhr startet die erste Runde in der Sporthalle an der Ulmenallee.

Für Herbert Müller fangen jetzt wieder die Spiele an, die richtig Spaß machen: "Die Wochen der Wahrheit beginnen! Nach unserer souveränen Hinrunde steht alles wieder bei Null. Aber wir müssen deswegen nichts Neues erfinden, sondern uns auf unsere Stärken besinnen. Mit einer aggressiven Deckung wollen wir mit schnellem Umkehrspiel nach vorne die erste Etappe in Angriff nehmen." Nach dem die letzten beiden Auftritte in der Hauptrunde nicht nach dem Geschmack des Trainers waren, soll nun die Mannschaft den Rhythmus wiederfinden. "Überraschend spielen wir gegen Blomberg und müssen uns auf den Europapokal-Modus einstellen. Wir müssen ein Umdenken auf 120 Minuten erreichen!"

Blomberg ist sicherlich ein sehr unbequemer Gegner, der dem THC nicht liegt. "Wir hatten zwei sehr knappe Spiele in der Liga, die auch anders hätten ausgehen können.", so Müller. "Ich erwarte Blomberg in Bestbesetzung." Saskia Lang und Franziska Müller haben im Liga-Spiel vor zehn Tagen gefehlt, werden aber sicherlich nun an Bord sein. "Wir wollen auf jeden Fall weniger und vor allem keine leichten Gegentore zulassen.", gibt der THC-Trainer ein Ziel aus. Mit dem Einzug ins Halbfinale wäre die Europapokal-Qualifikation für kommende Saison auf jeden Fall gesichert. "

Beim THC sind auch alle Spielerinnen an Bord. "Uli Jahn und Shenia Minevskaja werden aber in der Zweiten gegen Spitzenreiter Bascharage helfen.", so Müller. Das Drittliga-Team des THC empfängt den luxemburgischen Serienmeister am Samstag um 15 Uhr in der Salza-Halle. Das Team spielt schon seit Jahren in der Rhein-Pfalz-Oberliga und hat sich in der dritten Liga als Spitzenteam entwickelt! Die Reise nach Blomberg treten somit 13 Spielerinnen an. Mit dabei in der alten Heimat wird Nadja Nadgornaja sein. Aber es ist nichts Besonderes mehr für die Rückraumspielerin, die heute vom neuen Bundestrainer Heine Jensen ins Aufgebot der Nationalmannschaft für den Lehrgang Mitte April berufen wurde: "Es sind kaum noch Spielerinnen da mit denen ich zusammengespielt habe. Nur Trainer und Management, aber das wird sicherlich auch noch eine Ewigkeit so sein." Nach dem Spiel gegen Blomberg, als alles negativ geredet wurde stellte sie richtigerweise fest: "Wir sind doch keine Roboter. Trotz des Sieges wollte sich keiner freuen! Aber auch die Tatsache, dass wir solche Spiele trotzdem gewinnen, zeugt von einer gewissen Qualität." Einig sind sich Nadgornaja und ihr Trainer für den restlichen Verlauf der Saison. Während Herbert Müller betont "wir wollen nun das ernten was wir ein Jahr lang gesät haben" wird Nadja konkreter. "Ein Titel soll her. Es wäre unverdient nach dieser Saison mit leeren Händen dazustehen." Jetzt muss das Team einfach wieder den Rhythmus finden und dann soll alles so weiter laufen wie es bisher lief, denn es brachte Erfolg - 25 Pflichtspiele - 22 Siege! "Jetzt etwas am Training oder den Abläufen zu verändern, würde eher verunsichern statt zusätzlich zu motivieren."

Der Live-Ticker aus Blomberg startet wie die Partie pünktlich 16.30 Uhr. Die THC-Homepage, mdr.de und die mdr-Videotext-Seite 260 liefern die News in die Heimat.

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