Handball, Bundesliga PlayOff-Viertelfinale: Punkteteilung in kämpferischer PlayOff-Partie

Im ersten Viertelfinalspiel der Deutschen Meisterschaft trennten sich die HSG Blomberg-Lippe und der Thüringer HC mit 25:25 (10:12). 50 Minuten dominierten die Thüringerinnen die Partie. Sabrina Richter (HSG) und Katrin Engel (THC) waren mit jeweils acht Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.

Damit hat sich der Thüringer HC eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel um den Einzug in das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft geschaffen. Beim 25:25 Unentschieden verspielte das Team von Trainer Herbert Müller allerdings eine zwischenzeitliche Sieben-Tore-Führung und vergab dadurch eine noch bessere Vorlage für das Rückspiel am kommenden Samstag in Bad Langensalza.

Zu Beginn der Partie dominierten beide Abwehrreihen, dabei erhielt THC-Kapitän Kerstin Wohlbold bereits nach gut 20 gespielten Sekunden die erste Zeitstrafe. Trotzdem legten die kämpferisch gut aufgelegten Gäste ergebnistechnisch vor und lagen von Beginn an in Führung. Bis auf vier Treffer kurz vor der Halbzeit bauten die Thüringerinnen ihren Vorsprung dank einer starken Deckung und einer gut aufgelegten Maike März im Tor aus (8:12). Kurz vor der Pause kamen die Gastgeber aber auf zwei Treffer heran und so wurden beim Pausenstand von 10:12 die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt folgten dann knapp zehn Minuten perfekter Tempohandball des Hauptrundensiegers aus Thüringen. Beim 13:20 schien eine Vorentscheidung zu Gunsten des Gästeteams gefallen. Danach brachten allerdings viele einfache Fehler und Ballverluste die Blomberger Gastgeber Stück für Stück zurück ins Spiel.

Der THC verlor plötzlich komplett seine Linie und am Ende auch die über das gesamte Spiel bestehende Führung. Mit dem 12.(!) Siebenmeter für die Heimmannschaft stellte Annika Leppert den Endstand her. Damit ist für das Rückspiel in einer Woche Hochspannung garantiert. Am Ende werden wohl auch die Nerven mitentscheidend sein, die bei den Blomberger Verantwortlichen nach Abpfiff des Hinspiels wie gewohnt blank lagen.

Bericht: Maik Schenk

Stimmen zum Spiel:
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Andrè Fuhr (HSG): Natürlich hätten wir das Heimspiel gern gewonnen, aber auch mit dem heutigen Unentschieden ist für uns noch alles offen. Wir hatten am Anfang ein paar Probleme, uns auf die ungewöhnlich harte Spielweise der Gäste einzustellen. Wir fahren zuversichtlich zum Rückspiel und werden genau so hart arbeiten, um dann dort letztlich erfolgreich zu sein.

Herbert Müller (THC): Wir haben auswärts ein Unentschieden erreicht, damit können wir zufrieden sein. Leider sind wir noch nicht routiniert genug, eine solche Sieben-Tore-Führung ins Ziel zu bringen, sondern haben Blomberg wieder ins Spiel eingeladen. Wir haben jetzt einfach nur dafür zu arbeiten, dass wir mit einem Heimsieg ins Halbfinale einziehen können.


Statistik:

Thüringer HC: Maike März, Petra Blazek; Nadja Nadgornaja (4), Martina Knytlovà (3/3), Stephanie Subke (1), Nora Reiche (4), Danick Snelder, Franziska Garcia-Almendaris, Katrin Engel (8/1), Petra Popluharova, Idalina Borges-Mesquita (2), Kerstin Wohlbold(3).

HSG Blomberg-Lippe: Natalie Hagel, Isabell Roch; Xenia Smits, Kim Berndt (1), Annika Leppert (2), Nadine Krause (5/1), Michaela Hofmann (3), Anja Ernsberger, Franziska Müller (2), Sabrina Richter (8/4), Caroline Thomas, Saskia Lang (4).

Strafwürfe: 12/8 - 6/4.

Zeitstrafen: 6 - 4.

Schiedsrichter: Nils Blümel/Jörg Loppaschewski (Berlin).


Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.

http://www.thueringer-hc.de
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