IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht am 16. August live in der ARD

Spannung vor dem WM-Kampf im Cruisergewicht: Arslans letzte Chance. Foto: Heyder
Erfurt: Messe | BOXGALA AM 16. August, Messe, Erfurt

Letzte Chance: Arslan will mit Sdunek Weltmeister Hernandez entthronen

Der aktuelle Weltmeister gegen den Ex-Champion, das wird es in der Messe Erfurt geben. Und ein Duell der deutschen Trainer-Legenden, der Kampf zwischen Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan verspricht jede Menge Brisanz. Bevor die beiden Cruisergewichtler am 16. August um die IBF-Weltmeisterschaft in der Messehalle Erfurt boxen werden, trafen sie heute bei der ersten Pressekonferenz aufeinander.

In der Landeshauptstadt von Thüringen tauschten die beiden Kontrahenten eher Komplimente als Kampfansagen aus. „Ich freue mich, endlich wieder meinen Titel verteidigen zu können“, so der 29-jährige Hernandez, der aufgrund einer viralen Infektion letztmalig am 23. November boxte. „Jetzt bekomme ich mit Firat Arslan einen Gegner vor die Fäuste, der meinem Teamkollegen Marco Huck das Leben bereits schwer gemacht hat.“ Arslan verlor im November 2012 das erste Duell gegen Marco Huck äußerst umstritten, bevor er ihm Anfang dieses Jahres erneut unterlag. „Ich respektiere Firats Leistungen, der mit 43 Jahren immer noch in der Weltspitze mitmischt. Doch ich will nicht mehr als zwölf Runden für ihn brauchen.“

Für den Herausforderer ist der Kampf um die IBF-WM die letzte Chance, seinen Traum zu erfüllen. „Meine größte Hochachtung vor Yoan Pablo Hernandez, der nicht nur den IBF-Titel hält, sondern die unumstrittene Nummer eins der Welt ist“, sagt Arslan mit Bezug auf die unabhängige Weltrangliste der Website BoxRec.com. „Um unbedingt nochmals Weltmeister zu werden, habe ich mir daher mit Fritz Sdunek Verstärkung geholt. Zusammen mit Dieter Wittmann und ihm sind wir jetzt in Sachen Taktik mehr als ebenbürtig im Vergleich zu Hernandez und Ulli Wegner.“

Das Trainerduell Wegner und Sdunek geht also in eine neue Runde. Bisher trafen beide bisher fünf Mal aufeinander, wobei Wegner bei drei Kämpfen (ein Unentschieden) die Oberhand behalten konnte. Ob Sdunek am 16. August verkürzen kann oder Wegner seine Führung ausbaut, kann mit Spannung erwartet werden.
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