Internationaler Messe-Cup: Junge Judoka auf der Tatami

Die Nachwuchsjudoka vom Erfurter Judo-Club sind gut vorbereitet.
Erfurt: Leichtathletikhalle | Deutsche Nachwuchsjudoka und ihre Sportkameraden aus neun anderen Ländern haben an diesem Wochenende (28. und 29. Mai) ein gemeinsames Ziel: Die Erfurter Leichtathletikhalle. Rund 1000 Judoka in den Altersklassen der unter 15-Jährigen und der unter 13-Jährigen werden an den Start gehen, um beim Internationalen Thüringer Messe-Cup und einen Tag später beim Internationalen ega-Pokal auf die Tatami zu treten und in den einzelnen Gewichtsklassen ihre Besten zu ermitteln.

Und das wird nicht einfach werden, schließlich bietet schon allein Deutschland seinen kompletten Bundeskader als Wettkämpfer auf. Die Judoka aus den Niederlanden, Israel, England, Schweden, Tschechien, Ungarn, Österreich, Polen und Russland werden erfahrungsgemäß ebenfalls ihre Top-Sportler antreten lassen.

Doch Bangemachen gilt nicht, ein Judoka hat ein echtes Kämpferherz. Und manchmal ist bei diesem Sport alles möglich. Nicht unbedingt entscheidet die dunklere Gürtelfarbe über den Ausgang des sportlichen Zweikampfes auf der Matte.

Der ausrichtende Verein für dieses hochkarätige Turnier, das seit Jahren auch als Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes fungiert, ist der Erfurter Judo-Club e.V. Seit Wochen schon wirbeln viele fleißige Helfer hinter den Kulissen, um auch dieses Turnier zu einem Erfolg werden zu lassen. Alles in allem sind es, mit den an diesen Tagen tätigen Kampfrichtern, gut 100 Frauen und Männer, die sich um das Gelingen von Messe-Cup und ega-Pokal kümmern.

Die Gastgeber hoffen natürlich auf ein gutes Abschneiden ihrer Schützlinge. Diese sind gut vorbereitet, manche von ihnen haben bereits den ega-Pokal gewonnen und wollen nun versuchen, sich in der nächsten Altersklasse durchzusetzen. Ob es gelingt, wird man am Wochenende sehen. Das Teilnehmerfeld ist stark, zahlenmäßig genau wie vom sportlichen Niveau her. Auf jeden Fall ist eines gewiss: Es wird ein kampfstarkes Wochenende voller spannender Begegnungen auf der Judomatte. Zuschauer sind herzlich willkommen. Beginn ist an beiden Tagen um 9 Uhr.

In diesem Jahr ist das Turnier Karl Peters gewidmet, dem Begründer und langjährigen Präsidenten des Erfurter Judo-Clubs, der im vergangenen Herbst verstarb.
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