Kabinenpredigt: Heute, 12.45 Uhr geht es im Thüringenpokal rund

Erfurt: Stadion |

+ Gegen echte Haudegen + RWE steht zum Vatertag im Landespokalfinale +


Arand: Wir schmeißen selten mit Superlativen herum, aber was am Samstag los war, im Steigerwaldstadion, das war der Wahnsinn! Tolles Spiel, tolle Stimmung. Dazu der wichtige 4:1-Sieg gegen Großaspach. Der Klassenerhalt ist eingetütet.

Heyder: Was für ein Spieltag. Mit Paderborn geht ein weiterer ehemaliger Bundesligist in die Regionalliga. 44! Punkte haben für den Klassenerhalt nicht gereicht. RWE indes bleibt als Gründungsmitglied und Dino der 3. Liga erhalten, seit zehn Jahren. Fast so wie der HSV in der ersten Liga. Die retten sich auch immer kurz vor knapp.

Arand: Ein Ziel ist erreicht, ein weiteres Ereignis steht heute an: das Finale im Landespokal. Gegen Regionalligist Wacker Nordhausen. Im eigenen Wohnzimmer. Innerhalb von fünf Tagen könnte Rot-Weiß nach dem Klassenerhalt den Pokalsieg holen. Der letzte Sieg ist acht Jahre (!) her. Damals reichte ein 3:2-Sieg gegen Jena. Finalort war Erfurt. Ein gutes Omen? RWE sollte Wacker aber nicht unterschätzen.

Heyder: Es klingt skurril: Stefan Krämer könnte bei einem Sieg die erfolgreichste RWE-Saison seit acht Jahren abliefern.

Arand: In den Reihen der Rolandstädter spielen erfahrene Leute mit. Und etliche haben eine rot-weiße oder blau-gelb-weiße Vergangenheit. Berbig, Becken, Peßolat, Pfingsten-Reddig, Pichinot und Semmer. Dazu gesellen sich mit Herröder oder dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Sailer erfahrene Haudegen.

Heyder:
Trainer Volkan Uluc weiß, wie man Pokalsiege holt. Mit Jena schaffte er das 2015 und vergangenes Jahr. Diesmal tritt er mit Wacker an. Im vergangen Jahr hat Rot-Weiß, anders als vom Trainer angekündigt, im Finale nicht jeden Grashalm umgedreht. Ab etwa der 60. Minute hat RWE das Spielen auf ein Minimum reduziert und verlor. Akku leer. So geht das dieses Mal nicht: Aber Erfurt hat den Heimsieg gegen Großaspach im Rücken und ist noch voll drin im Spielbetrieb.

Arand:
Erfurts Gegner rollte sich mit dem 3:0-Heimsieg gegen Luckenwalde für das Finale ein. Zusätzlich hatten die Nordhäuser ein Kurztrainingslager in Teistungen bezogen. Aufpassen sollte Rot-Weiß auf die sehr gute Offensive. Dafür ist der Viertligist in der Abwehr anfällig. Erfurt kann es über die Außenbahnen probieren. Bisher standen sich beide Teams zweimal im Landespokalfinale gegenüber. Zweimal gewann Nordhausen. 1996 in Sondershausen mit 1:0 und ein Jahr später mit 3:2 in Heldrungen.

Heyder: Ein schöner Fußball-Höhepunkt vor der Sommerpause, die wir auch mit der Kabinenpredigt bis zum Saisonbeginn einlegen.

Der Gegner:
Fußballsportverein Wacker 90 Nordhausen e.V.
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Volkan Uluc
Tabellenplatz: 7 (Regionalliga Nordost)
Top-Torschützen: N. Pichinot, N. Pfingsten-Reddig, M. Sailer.
Homepage: www.wacker90.de
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