Kabinenpredigt: Rot-Weiß Erfurt auf der Mission Klassenerhalt - Jetzt kommt der VfL Osnabrück

Sebastian Szimayer machten sowohl gegen den 1. FC als auch gegen Fortuna Köln eine gute Figur. Steckbrief: Sebastian Szimayer Position: Sturm Rückennummer: 33 Im Verein: seit 2015 Geboren am: 15. Mai 1990, Größe: 1,89 Meter; Spiele/Tore 3. Liga 27/3 Foto: Heyder
 
RWE braucht den Sieg ebenso nötig wie Osnabrück, es darf also ein rassiges Duell erwartet werden. Foto: RWE vs. Köln/Archiv/Heyder
Erfurt: Stadion | Arand & Heyder + Der RWE-Fußball-Talk

Arand: Großes Kompliment! Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte den zweiten Auswärtssieg in Folge. Und der war wichtig! Damit wurde die Scharte vom schwachen Punktspiel ­gegen den CFC ausgewetzt.

Heyder: Ja, irgendwie verrückt! Plötzlich wird wieder gekämpft. Wenn man als Zuschauer da mal dahinter steigen würde, woran das liegt? Mal so, mal so. Tolle Tore vor allem. Und auch Bergmann und Szimayer haben mir gut gefallen, die hatten im Testspiel gegen Köln schon einen guten Eindruck hinterlassen.

Arand: Personell kompensierte RWE den Ausfall von Laurito. ­Hoffentlich ist im Heimspiel gegen Osnabrück auch Brückner wieder an Bord. Nicht mehr dabei ist die gute alte Anzeigetafel. Im Freundschaftsspiel gegen Köln blendete sie ihren letzten Atemzug ein. Eine Ära ging zu Ende.

Heyder: Ja, sie wurde noch mit MS DOS programmiert und der Stadionuhr auf der Tafel war die reale Zeit anderer Uhren meist einerlei.


Arand: Wie die Stadion­uhr wird auch Benamar fehlen, der allerdings wegen einer Gelbsperre. Dafür ist Nikolaou wieder im Kader, der seine abgesessen hat. Nachlegen mit einem weiteren Dreier lautet das Motto.

Heyder: Die Tabelle macht klar, dass es bis zum letzten Tag keine Verschnaufpause geben wird. Zwar sind es auf den Tabellenletzten schon wieder acht Punkte, aber bis Cottbus, den Drittletzten, eben nur drei. Ein Spiel kann da den Unterschied machen. Erfurt hat aber noch immer die Chance, die beste Saison seit Jahren zu spielen. In der Liga zu bleiben und den Thüringen Pokal zu holen, das würde reichen. Geht da was gegen den nächsten Gegner?

VfL bisher nur 29 Gegentore, Erfurt 44


Arand: Der VfL Osnabrück will seinen Relegationsplatz, der zu Aufstiegsspielen gegen den Drittletzten aus Liga zwei berechtigt, natürlich gerne behalten. Dazu muss er in Erfurt punkten. Eigentlich dreifach, um seinen kostbaren 2-Punkte-Vorsprung zu verteidigen. Kräftige Unterstützung von den heimischen Fans ist ihnen sicher. Ein Sonderzug bringt hunderte Fans nach Erfurt. Sportlich verlor Rot-Weiß das Hinspiel in Osnabrück knapp mit 0:1. Seit Bestehen der dritten Liga konnten allerdings die Lila-weißen noch nie in Erfurt gewinnen. Top-Stürmer Savran fehlt, gesperrt. Dazu gesellt sich Hohnstedt. Beide sind wegen Gelbsperre nicht dabei.

Heyder: Soweit die gute Nachricht: Die schlechte ist, der VfL hat bislang nur 29 Gegentore (Erfurt 44) bekommen.
Arand:Enge Kiste. Jubelnde Erfurter Fans und Mannschaft. Gemeinsam wird ein 2:1-Heimsieg begossen.

Heyder: Zwei Siege und der Klassenerhalt ist fast perfekt. Gegen den Tabellendritten schafft Erfurt ein 2:2-Unentschieden.


Der Gegner:
Verein für Leibesübungen ­Osnabrück von 1899
Vereinsfarben:lila-weiß
Trainer:Joe Enochs
Tabellenplatz:3
Top-Torschützen:H. Savran, M. Alvarez, D. Pisot
Netz:www.vfl.de


Pressmitteilung zum Spiel gegen Osanbrück.
die Verantwortlichen des FC Rot- Weiß Erfurt haben in den letzten zwei Wochen alles unternommen, damit bei der Begegnung am Samstag gegen den VFL Osnabrück eine echte Heimspielatmosphäre im Steigerwaldstadion entstehen kann. Dafür wurden zuvor viele Gespräche mit den Sicherheitsorganen geführt. "Nun wurde unserem Wunsch stattgegeben. Unsere Fans werden diesmal auch auf der Nordtribüne sitzen können und damit für viele Entbehrungen der Vergangenheit belohnt", so RWE- Marketingvorstand Thomas Kalt. "Es ist an der Zeit eine ganz besondere Heimspielatmosphäre zu erzeugen, die hilft, die Mannschaft zum Klassenerhalt zu tragen. Zuhause müssen Punkte auch durch das Publikum gewonnen werden. Dies gilt gerade in Spielen gegen die Favoriten aus der Tabellenspitze. Eine gefühlte Auswärtsstimmung wie gegen Chemnitz wollten wir nicht noch mal erleben! Das war unser Ansatz in den Sicherheitsbesprechungen.", so Kalt weiter.

Da leider die Stehplätze in der Nordkurve aufgrund der Wegeführung noch nicht zugänglich sind, wird es auf der neuen Nordtribüne allerdings nur Sitzplätze geben. So werden sich also erstmals alle RWE- Fangruppierungen "unter einem Dach" versammeln. Das bietet die Grundlage, um die Mannschaft optimal und lautstark unterstützten zu können. Der FC Rot-Weiß bietet diese Plätze am Samstag zum absoluten Sonderpreis von einheitlich nur 12.-€ (Ermäßigte 10.-€, Kinder 6.-€) an.

"Wir möchten damit unseren vielen Fans auch einmal ein besonders Dankeschön sagen. Immerhin sind alle Besucher durch die ständig baustellenbedingten Veränderungen mit immer wieder geänderter Parkplatzsituation zu vielen Kompromissen gezwungen“, so Präsident Rolf Rombach. "Natürlich hoffen wir auch, dass wir durch die neue Tribünensituation viele zusätzliche Fans gegen Osnabrück begrüßen können. Ich wünsche mir einen RWE- Hexenkessel!".

Unsere Gäste aus Osnabrück, die ebenfalls stimmgewaltig mit rund 1100 Fans anreisen, werden ihre Plätze im ehemaligen Stehplatz- Heimbereich der Südtribüne einnehmen.

Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause weist darauf hin, "dass die Regelung zunächst nur für das Spiel gegen Osnabrück gilt. Unsere Fans müssen wohl auch in den letzen zwei Heimspielen (gegen Aalen und Cottbus) mit erneuten Änderungen rechnen. Umso mehr freuen wir uns nun mit allen Beteiligten für Samstag diese tolle Lösung für unsere Fans gefunden zu haben. Unser besonderes Dankeschön geht auch an die Polizei und die Ordnungsbehörden, die uns diese gewünschten Veränderungen genehmigt haben."

Die genaue Blockaufteilung veröffentlichen wir im Laufe des Nachmittages in einerseparaten Meldung.
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