Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Auf zum Auswärtspiel bei HImmelblau - RWE muss zum Chemnitzer FC

Sein schöner Freistoßtreffer leitete die Wende ein: Marc Höcher. Fotos: Axel Heyder
  Chemnitz: Stadion |

+ Derby bei Himmelblau + Erfurt kann gestärkt nach Chemnitz anreisen wieder etwas Luft verschafft +

Arand: Die zweiten Mannschaften der Bundesligisten scheinen Rot-Weiß im heimischen Stadion zu liegen. Nach einer Energieleistung blieben – Gott sei dank – die drei Punkte in Erfurt. Die Luft nach unten ist wieder mehr geworden. Erst Stuttgart, dann Mainz und jetzt Bremen.

Heyder: Die erste Hälfte gehörte Werder und ich habe mir ernsthaft Sorgen gemacht. Erst der Treffer, von dem ich im Stadion gesagt hätte er war nicht drin, sorgte für die Wende. Im Stadion habe ich mit mancher Schiri-Entscheidung gehadert. Aber im Fernsehen sah man, dass das der Schiri richtig gut gemacht hat. Sehr knifflige Situationen hat er richtig entschieden und das gegen die Pfiffe der Fans. Kein leichter Job!

Arand: Mir wird vor dem Ost-Duell in Chemnitz am morgigen Donnerstag trotzdem schon ein wenig bange. Noch ohne Auswärtssieg ist die Preußer-Elf in der laufenden Spielzeit. Alle Duelle gegen die anderen ostdeutschen Teams gingen in die Hose. 1:2 in Magdeburg, 1:3 in Dresden und 1:2 in Halle lauteten die ernüchternden Ergebnisse. Ändert sich das morgen?

Heyder: Wenn ich das wüsste, würde ich Hellseher werden und viel Geld verdienen. Wie man zuletzt gesehen hat, kann sich so ein Spiel mit einem Treffer in seiner Dynamik völlig ändern. Plötzlich erwachte der Ehrgeiz und nach dem schönen Höcher-Treffer machte Erfurt soviel Druck. Wie stehts denn mit Erfurts nächstem Gegner?

Arand: Nach guten Saisonstart verliefen die letzten Spiel für die Himmelblauen wechselhaft wie eine Achterbahnfahrt. Zwischendurch mal zwei Niederlagen, dann wieder ein Remis. Aus den letzten beiden Partien holten sie dann wieder vier Zähler. Ganz zufrieden dürfte damit Sportdirektor und Ex-RWE Angestellter Stephan Beutel nicht sein. Doch Trainer Karsten Heine kann beruhigt sein. Er sitzt felsenfest im Sattel und kann in Ruhe arbeiten. Wünscht man sich sicherlich in anderen Vereinen ebenfalls.

Heyder: Ja, Preußer steht trotz gemischer Saisonleistung seiner Jungs auch nicht infrage. Ein junger Trainer, der sicher seine Zeit benötigt. Ein beinhartes Geschäft ist diese dritte Liga, da soll immer aus Stroh Gold gesponnen werden, sprich mit wenig Geld sollen Bäume ausgerissen werden.

Arand: Wer auf solche Ideen kommt, Derbys in der Woche anzusetzen? Denkt mal einer an die Fans, die arbeiten müssen? Der offizielle Grund lautet ja, wegen des Feiertags am Samstag und anderen Veranstaltungen könnte sonst die Partie nicht abgesichert werden mit Polizisten. Ob das so stimmt? Verstehen muss das keiner, oder? Jedenfalls teilen sich im Nachbarschaftsduell (Neunter gegen Zehnter) beide die Punkte. Ein Tor hier und ein Tor dort ergeben am Ende ein 1:1.

Heyder: Unentschieden? Irgendwie nicht. In Chemnitz sah Erfurt immer wieder gut aus, warum auch immer. So wie Bremen II manchmal ein „Angstgegener“ war, was sich endlich mal verändert hat, ist Chemnitz einer, mit dem Erfurt immer wieder gut kann. Erfurt gewinnt 2:1.

Der Gegner:
Chemnitzer Fußballclub e.V.
Vereinsfarben: hellblau-weiß
Trainer: Karsten Heine
Tabellenplatz: 9
Top-Torschützen: A. Fink, F. Löning, R. Ofosu.
Netz: www.chemnitzerfc.de
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