Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Cacau gegen Kammlott - das Debut des Ex-Nationalspielers in der 3. Liga - 14 Endspiele gegen den Abstieg

Stefan Krämer hat 14 Endspiele vor sich. Foto: Heyder
Stuttgart: Stadion |

+ Gegen Cacau und die Geschichte +Vierzehn Endspiele stehen Rot-Weiß Erfurt bevor – Die Uhr läuft +


Arand&Heyder, der RWE-Fußballtalk


Arand: Binnen neun Minuten eiskalt ausgeknockt. Aspach-Joker Breier erlegte Rot-Weiß im Alleingang. Eine brenzlige Situation, die Abstiegsplätze hat Erfurt nun ganz dicht vor Augen. Nur einen Punkt Abstand ist es noch noch, zwei Punkte bis zum Tabellenletzten.

Heyder: „Vierzehn Endspiele“, so formuliert es Trainer Krämer. Carsten Kammlott wirkt derzeit verlassen. Echte Torchancen kreiert RWE nur selten. Präsident Rombach hat auf der 50-Jahr-Feier zum Vereinsjubiläum Fans und Gästen versprochen, dass die Klasse gehalten wird! Zumindest können Menz und Laurito am Wochenende in den Kader zurück kehren.

Arand: Die vergangenen Jahre spielten die VfB-Bubis in der 3. Liga eine solide Rolle. Eng damit verbunden war der Name Jürgen Kramny. Doch der ist nicht mehr für die Reserve zuständig. Am 24. November 2015 übernahm er als Interimstrainer nach der Entlassung von Alexander Zorniger die Bundesligamannschaft. Er holte die nötigen Punkte und bekam einen Vertrag als Cheftrainer. Sein Nachfolger wurde Co-Trainer Hans-Walter Thomae. Der hat aber mächtig zu knabbern, sein Schiff ins richtige Gewässer zu befördern. Es wird, wie bei RWE auch, bis zum Saisonende ein spannender Kampf um den Klassenerhalt.

Heyder: Um die Klasse zu halten, wird bei den Stuttgartern nun alles getan: Ex-Nationalspieler Cacau wird bis zum Saisonende die zweite Mannschaft unterstützen. Der 34-jährige Torjäger spielte bis zum Sommer in Japan. Dort wurde sein Vertrag aufgelöst. Er hielt sich beim VfB fit. Was für eine Hausnummer? Was für ein Comeback in der 3. Liga? Ein 23-maliger Nationalspieler! 2007 wurde er mit dem VfB Meister. Cacau selbst erklärte seine Bereitschaft, der zweiten Mannschaft in der schwierigen Situation zu helfen. Nur Rechtsverteidiger Mwene wird dort mit Gelbsperre fehlen.

Arand: Als wäre die Aufgabe nicht schon schwer genug, über ein Jahr kein Auswärtssieg, verheißt die Statistik zudem nichts Gutes. Denn beim Nachwuchs der Schwaben liegt der letzte Sieg wahnsinnige 14 Jahre zurück! Wir haben das oft erwähnt - Rote Rosen, den Roten Teppich ausrollen, wenn Erfurt kommt. Die freuen sich regelrecht auf Erfurter Besuch. Damals, am 1. März 2002, es war ein Freitagabend im Robert-Schlienz-Stadion auf dem Trainingsgelände neben der VfB-Arena, erzielte Thomas Gansauge die Führung, Ronny Hebestreit markierte den 2:0-Endstand vor 600 Zuschauern. Hebestreit, Loose und Twardzik waren beim inzwischen „historischen“ Sieg dabei. Mehr Zuschauer werden es am Freitag wohl nicht werden.

Heyder: Sieht aus, als könnte Krämer Geschichte schreiben, wenn er dort gewinnt. Nur ist die Frage, hat er das Personal dazu?

Arand: Ein Punkt dürfte wie schon letzte Saison beim 2:2-Remis als kleiner Erfolg gefeiert werden. Hoffentlich übersteht Rot-Weiß die Anfangsphase. Da ist man sehr anfällig. Mit einen Punkt könnten sicherlich alle zufrieden sein. Daher ein 1:1 am Ende.

Heyder: Verliert Erfurt, können sie sogar Letzter werden. Das darf keinesfalls passieren. 2:2-Punkteteilung.

Der Gegner:
Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V.
Vereinsfarben: weiß-rot
Trainer: Hans-Walter Thomae
Tabellenplatz: 19
Top-Torschützen: B. Tashchy, D. Gabriele, M. Besuschkow.
Netz: www.vfb.de
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5 Kommentare
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Herr Rychlewski aus Gotha | 10.02.2016 | 08:16  
Axel Heyder aus Erfurt | 10.02.2016 | 08:16  
22
Herr Rychlewski aus Gotha | 18.02.2016 | 07:06  
Axel Heyder aus Erfurt | 18.02.2016 | 08:14  
22
Herr Rychlewski aus Gotha | 18.02.2016 | 08:23  
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