Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: der VfR Aalen kommt in den Steigerwald

Sebastian Tyrala und seine Mitspieler haben den Klassenerhalt fast in der Tüte, wenn überhaupt, fehlt noch ein weiterer Punkt. Foto: Heyder
  Erfurt: Stadion |

+ RWE mit einstelligem Tabellenplatz + Erfurt empfängt mit Aalen einen Gegner, der wenig trifft, aber auch wenig kassiert +

Arand: Das war wieder einen großen Schritt gemacht Richtung Ligaverbleib. Da kann ruhig von Big-Points gesprochen werden. Okan Aydin mit einer direkt verwandelten Ecke zog das Ding bei den Stuttgarter Kickers in die richtige Richtung zum 1:0-Sieg in Stuttgart.

Heyder: Erfurt ist nun einstellig in der Tabelle, wer hätte das nach dem Chemnitz-Spiel noch erwartet. 44 Punkte, eigentlich sollte da nichts mehr schief gehen. Ein Pünktchen zur Sicherheit noch, das wird zu schaffen sein. Konzentration auf den Pokal! Und dann wird das noch ne richtig gute Saison, trotz aller Tiefen zwischendurch.

Arand:
Zeitgleich war es der dritte Sieg in Folge. Die Mannschaft wirkt gefestigt. Einen großen Anteil daran hat natürlich der Trainer Stefan Krämer, der alles aus dem Team herauskitzelt. Großen Respekt auch, dass die Verantwortlichen immer die Ruhe bewahrt haben.

Heyder: Das ist mir nicht so gelungen. Es wäre vermutlich nicht besser geworden, aber mein Drang aufs Spielfeld zu rennen und die Jungs anzutreiben war zwischenzeitlich da.


Zweitliga-Absteiger nicht wirklich gut im Rennen

Arand: Zweitliga-Absteiger Aalen, Erfurts nächster Gegner, hatte sich die bisherige Saison sicherlich etwas anders vorgestellt. Der derzeitige Tabellenplatz ist enttäuschend. Eigentlich sollte der Wiederaufstieg her. Stattdessen ist der Ligaverbleib noch fraglich. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Das Hinspiel gestaltete sich torreich. 2:2 spielten beide Mannschaften im in der Scholz-Arena. Mit dem Ex-Erfurter Drexler stellen die Gäste aktuell den erfolgreichsten Torschützen in ihren Reihen. Neun Tore erzielte er bisher.

Heyder: O.k., da ist Kammlott aber um drei Tore besser. Domi Drexler wird gerade deswegen versuchen, im Steigerwald zu treffen, nur inzwischen leider für die falsche Truppe. Aalen verteidigt gut, hat 15 Treffer weniger kassiert als Erfurt, aber trifft auch wenig, elf Tore weniger als Erfurt.

Arand: Glückwunsch übrigens an Dresden zum Aufstieg in die 2. Liga. Verdient gehen die Sachsen nach oben. Vielleicht folgt RWE eines Tages. Aber erstmal wird der Klassenerhalt in Liga drei eingetütet. 1:0 gewinnt Rot-Weiß und kann entspannt die restlichen Ligaspiele angehen.

Heyder:
Dresden, ob man den Verein mag oder nicht, hat sich das die Mannschaft der Saison präsentiert. Erfurt hat sie immerhin zu Hause geschlagen, Kammlott in der Hinrunde dort das Tor des Jahres 2015 erzielt. So schlecht sind die Erfahrungen mit den Sachsen nicht, außerdem haben die Fans hier nicht randaliert. Man kann sich nuir freuen, wenn keine Dresdner Fans nach Erfurt reisen. Gegen Erfurts nächsten Gegner Aalen gelingt RWE der nächste Sieg, mit 2:1 schlägt Erfurt den Verein, der mit 41 Punkten auch noch nicht ganz gerettet ist.

Der Gegner:
Verein für Rasenspiele 1921 e.V. Aalen
Vereinsfarben: schwarz-weiß
Trainer: Peter Vollmann
Tabellenplatz: 14
Top-Torschützen: D. Drexler, M. Morys, M. Ojala
Netz: www.vfr-aalen.de


Volltreffer der Woche, nominiert Okan Aydin mit seiner direkt verwandelten Ecke: Abstimmen nur bis Donnerstag:
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