Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Die Thüringer müssen zum Spitzenreiter

Nach einigen sehr guten Spielen hatte Marius Strangl gegen Unerhaching nicht seinen besten Tag. Damit war er aber nicht alleine. Am Ende war es aber wichtig, dass Erfurt gewonnen hat. Foto: Heyder
Erfurt: Stadion | Arand & Heyder
Der RWE-Fußball-Talk


Arand: Rot-Weiß ist dabei, den Sack zuzubinden und in der Liga zu bleiben. Somit können die Personalplanungen für die kommende Saison vorangetrieben werden. Ein weiteres Ziel ist natürlich der Gewinn des TFV-Pokal.

Heyder: Der Pokal sollte jetzt ganz oben stehen, der Klassen­erhalt ist für mich geritzt bei 43 Punkten. Die Spielfreude ist leider ein paar Spiele zu spät nach Erfurt zurückgekehrt. Aber die „jungen Wilden“ haben sich gut integriert und werden in der kommenden Saison noch besser in der dritten Liga agieren können. Einige haben längere Verträge, in der Abwehr ist das Personal aber zu dünn besetzt. Die große Frage ist auch, wie geht es kommende Saison im Mittelfeld weiter?

Arand: Die Frage stellen wir uns mal in den nächsten Wochen. Am Samstag geht die Fahrt in Richtung Heidenheim an der Brenz. Dort empfängt der Gastgeber unsere Thüringer Mannschaft. Heidenheim, wie auch RB Leipzig, werden direkt mit dem Fahrstuhl in die 2. Bundesliga fahren. Für Darmstadt ist da kein Platz, trotz ihres Tabellenplatzes.

Heyder: Mag sein oder auch nicht. Am Ende spielt es für Erfurt keine Rolle.

Arand: Heute Abend treffen ja Rasenball und Heidenheim direkt aufeinander, da bin ich gespannt. Die Erfurter sollten nach Leipzig fahren, um sich ihren Gegner nochmal anzuschauen.

Heyder: Naja, Heidenheim hat sich die letzten Spiele schwer getan.

Arand: Die Truppe von Trainer Frank Schmidt hat aber einige Rekorde zu bieten: die wenigsten Gegentore der Liga. 16 Spiele in Folge ohne Niederlage, bis kürzlich. Mit nur einer Niederlage bei bisher 15 ausgetragenen Heimspielen gehören sie zu den heimstärksten Teams. Vor deren Offensive muss gewarnt werden. Natürlich zuerst vorm Antreiber im Mittelfeld: Marc Schnatterer. Thurk, Niederlechner und der Ex-Erfurter Morabit dürfen in der Aufzählung nicht fehlen.

Heyder: Alles gute Leute. Vor allem aber spielt die Truppe wie aus einem Guss und das macht sie stark, aber nicht unüberwindbar.

Arand: Die Personallage am Steigerwald sieht gut aus. Im April folgen viele, viele Spiele mit nicht nur einer englischen Woche. Kleinheismann wird nach Gelbsperre in die Innenverteidigung rutschen. Wiegel agiert nach Rotsperre wieder auf dem Rasen.

Heyder: Was den Sturm angeht, macht es derzeit wieder richtig Spaß, zuzuschauen. Ein bisschen bessere Chancenverwertung und …

Arand: Ich würde beim FCH nicht unbedingt mauern, sondern frech und befreit aufspielen. In Heidenheim etwas zu holen, würde ich als Bonuspunkt ansehen. Läuft alles glatt, könnte ein 1:1-Remis raus springen.

Heyder: Erfurt hat gar nichts zu verlieren. Aber: Mit Heidenheim hat Erfurt mehr als eine Rechnung offen, ich erinnere an das Skandalspiel in Heidenheim und deren hohen Sieg in der letzten Saison in Erfurt. Ich sehe sie allerdings in der Tabelle besser als auf dem Rasen. Zugegeben, sie spielen sehr erfolgreich. Ich wage mal einen 2:1 Sieg für Erfurt zu tippen.
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