Kabinenpredigt Rot-Weiß: Erfurt empfängt den VfL Osnabrück im heimischen Steigerwaldstadion

In dieser Szene steigt Münsters Jens Truckenbrod gegen Mühwald kräftig ein. Foto: Heyder
  Erfurt: Stadion | Arand & Heyder
Der RWE-Fußball-Talk

Osnabrück ist Erfurts nächster Gegner.

Arand: Erster Sieg gegen Münster. Dritter Sieg im neuen Jahr. Drittes Spiel ohne Gegentor. Damit ist die maximale Ausbeute von neun Punkten erreicht. Du musst mich kneifen!

Heyder: Kein Problem, komm her! Aber statt zu kneifen, können wir uns auch die Hand schütteln. Wo jeder über den Aufstiegskampf redet, darf man nicht vergessen: Selbst wenn Erfurt alle weiteren Spiele verliert, sollten sie nicht mehr absteigen können – die magischen 43 Punkte sind erreicht. Wir können den Klassenerhalt feiern.

Arand: Machen wir! Ein kleiner Kritikpunkt noch zum Spiel: Die Konter müssen besser abgeschlossen werden. Das war schon fast fahrlässig. Es ging aber zum Glück gut. Zum Schiri sag ich mal nichts. Herr Sippel pfeift also Bundesliga.

Zittern bis zum Ende


Heyder: Aber ich sage was: Es ist eine Frechheit, so eine Leistung abzuliefern. Er hat selten mehr als zehn Meter den Anstoßkreis verlassen, hat sich wenig bewegt und viel aus der Entfernung entschieden. Und das in einigen Situationen falsch. Mit ein bisschen Pech geht das Spiel dann anders aus. Auch, weil Erfurt es nicht schaffte, die Dominanz der zweiten Hälfte zu einem Tor zu machen. So hieß es erneut zu zittern bis zum Schluss.

Arand: Unser nächster Gegner Osnabrück verliert langsam den Anschluss nach oben. Im neuen Jahr noch ohne Sieg und ohne Tor. Versemmelt die Walpurgis-Truppe am heutigen Mittwochabend noch ihr Nachholspiel gegen Bielefeld im heimischen Stadion, brennt der Baum. Ob der aktuellen Situation könnte es dann für den Osnabrücker Coach mit dem Traineramt eng werden. Für RWE könnte der Vorteil sein, dass sie mehr Erholungspause haben und der Gegner eine englische Woche hat.

Heyder: Das muss nicht immer so sein. Aber, der Kick gegen Bielefeld, der immer ein Lokalderby ist, wird mit Sicherheit anstrengend und an den Kräften zehren. Außerdem, das wiegt schwer für die Erfurter, sind sie nicht nur heimstark, sondern ­können derzeit auf einen breiten Kader bauen.

Arand: Selbst Andreas Wiegel sollte zum Spiel gegen den VfL wieder fit sein. Eine Option mehr für den Trainer. Sollte Erfurt im Aufstiegskampf dabei sein, ist das ein Pfund! Andere Vereine würden sich so eine Luxussituation wünschen. Es darf durch die „Bankdrücker“ nur keine Unruhe reinkommen. Bedenken habe ich da keine. Taktisch sollte weiter mit zwei Spitzen agiert werden. Nur nicht das System ändern! Hinzu kommt, Rot-Weiß will sicherlich die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel an der ­Bremer Brücke ausmerzen.

Heyder: Osnabrücks Torwart gehört sicher zu den Besten seiner Mannschaft, Addy-Waku Menga knipst die Tore ebenso wie Stanislav Iljutcenk, die muss man beide an der Hosennaht haben.

Arand: Da ich weiterhin recht optimistisch bin, tippe ich einen knappen 2:1-Heimerfolg. Die Lila-Weißen sind schlagbar! Der Zug rollt!
Heyder: Wenn der Zug rollt, muss nur noch jemand die Weichen richtig stellen. Erfurt gewinnt 2:0 gegen die Niedersachsen.


Verein für Leibesübungen von 1899 e.V.
Vereinsfarben: lila-weiß
Trainer: Maik Walpurgis
Top-Torschützen: A.-W. Menga, S. Iljutcenko, N. Feldhahn.
Netz: www.vfl.de
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