Kabinenpredigt Rot-Weiß: Erfurt eröffnet gegen dem 1. FC Magdeburg - Kammlott und Uzan?

Bester Laune im Training: Florian Bichler. Foto: Heyder
 
Carsten Kammlott im neuen Jubiläumstrikot. Foto. Axel Heyder
Magdeburg: Stadion |

+ Erfurt hat seinen Kader neu ausgerichtet + Magdeburgs bester wurde in Erfurt ausgebildet + Bis auf Möckel alle im Kader +

Arand:

Die Sommerpause ist vorbei, da haben viele noch nicht einmal Urlaub gemacht. Der Thüringenpokal dürfte wie jedes Jahr oben auf der Liste stehen. Eine leidvolle Geschichte. Immerhin, der Kader wurde neu ausgerichtet. Nur mitschwimmen in der Liga und etwas planschen – das wird nicht klappen. Schnell sollten Punkte eingesammelt werden, um nicht in Bedrängnis zu kommen. Es würde Ruhe in den Verein bringen. Vom 3:2-Auswärtssieg am Wochenende in Darmstadt beim Erstliga-Aufsteiger darf sich keiner blenden lassen.

Heyder: Zumindest für eine Portion Selbstvertrauen reicht das. Und gegen Magdeburg wird genau das nötig sein! Die haben ein tolles Stadion, sind schuldenfrei und haben als Aufsteiger rein gar nichts zu verlieren.

Arand: Nach 25-jähriger Abstinenz feierte der FCM um Trainer Jens Härtel im Sommer die Rückkehr in die dritte Liga.

Heyder: Dort hat man sich dank starkem Bundesligahandball auch lange nicht mehr intensiver um die Fußballer gekümmert.

Arand: Mit etlichen Spielern aus der Regionalliga rund um den Stammkader geht es einzig allein darum, zu bestehen und schnell den Klassenerhalt zu schaffen. Mit Jan Löhmannsröben und Manuel Farrona-Pulido kamen gleich zwei Spieler aus Nordhausen an die Elbe.

Heyder: Wenigstens letzteren davon hätte ich auch gern in Erfurt gesehen.

Arand: Ganz besonders heiß auf die Partie dürfte Christian Beck sein. Vor Jahren in Erfurt aussortiert, ist er fast schon der Star beim FCM. Alle gegen Beck!

Heyder: Da hat irgendjemand kein Auge für ein richtiges Talent gehabt, in der Thüringer Landeshauptstadt.

Arand: 20 Tore in der abgelaufenen Saison und damit erneut Torschützenkönig – in der Regionalliga wie schon ein Jahr davor – weckten Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Doch der 1,96 Meter große Stürmer verlängerte seinen Vertrag. Übrigens fungiert als Spielerberater des 27-jährigen die Erfurter Torhüter-Ikone Wolfgang „Molli“ Benkert. Interessante Fakten.

Heyder: Ja. Er stößt unheimlich schnell in die Spitze und ist gedankenschnell. Er ahnt die Situation und ist zudem ein ausgezeichneter Passgeber. Alles richtig gemacht RWE, jedenfalls bei seiner fußballerischen Ausbildung.

Arand: Zum Auftakt steht Trainer Preußer fast der komplette Kader zur Verfügung. Bis auf Jens Möckel, sein Heilungsverlauf macht aber Hoffnung. Lässt Preußer mit einer Spitze spielen? Oder doch mit Kammlot und Uzan? Ansonsten dürften es die restlichen Neuzugänge, die überwiegend aus Liga vier kommen, schwer haben, gleich in die Startelf zu rutschen. Einzig Mario Erb, der Kapitän von Absteiger Unterhaching und Fabian Hergesell aus Münster könnten gesetzt sein. Und das beide für die Abwehr.

Heyder: Ja! Allerdings hat Pablo Pigl mit seiner Torvorlage auch eine Duftmarke gesetzt. Aber der Trainer hat natürlich da eine ganz andere Sicht als wir von Außen.

Arand: Magdeburg rechnet mit bis zu 16 000 Zuschauern. Klar möchte man den ersten Dreier der neuen Saison holen. Und als Tabellenführer über Nacht in die Geschichtsbücher eingehen. Rot-Weiß setzt dem etwas entgegen. RWE schlägt sich vor großer Flutlicht-Kulisse achtbar, beide Mannschaften trennen sich 1:1-Unentschieden. So übernachten beide im Gleichschritt an der Tabellenspitze der 3. Liga.

Heyder: Das klingt irgendwie vernünftig. Auch wenn das ein langweiliger Tipp ist, ich schließe mich an.
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