Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Jetzt geht es in die Partnerstadt

RWE vs. Duisburg: Im Luftduell Simon Brandstädter (Ex-RWE) und Daniel Brückner
  Mainz: Stadion |

+ Ohne Abschlüsse, kein Sieg + Endlich wieder punkten – RWE mit 0 von 9 möglichen Punkten aus drei Spielen +

Arand&Heyder, der Fußballtalk


Arand: Komplett punktlos durch die englische Woche. Die Abstiegsplätze rücken wieder näher. Natürlich waren die vergangenen drei Gegner alles Spitzenmannschaften. In Erfurt fehlt ein ganzes Stück spielerische Klasse, um mithalten zu können. Mehr Torchancen müssen kreiert werden. Gegen Duisburg war das schwach. Der MSV hatte nicht seinen besten Tag. Kollegen vom MSV sagten, es war das schlechteste Auswärtsspiel in dieser Saison. Ich habe allerdings auch die Vorteile in der Schnelligkeit über die Außenbahnen gesehen. Sie wirkten spritziger. Es war in Osnabrück schon auffällig, dass RWE hier Probleme hat. Oder lag es doch nur an der englischen Woche?

Heyder: Nein, das fiel wirklich auf. Allerdings empfand ich das Spiel gegen Duisburg nicht so schlecht So kann man mal verlieren, denn Erfurt hatte auch Pech und der Schiedsrichter hat an einigen Stellen das Regelwerk, naja, sagen wir, interpretiert.Die Spiele gegen Paderborn und Osnabrück waren deutlich schwächer, fast kraftlos. Wo ich Dir allerdings recht gebe ist, dass Duisburg an diesem Tag schlagbar war. Für einen Erfolg braucht es aber mehr Abschlüsse. Kein Abschluss, kein Gewinn. Einfache Formel. Bis zum 16er kam Erfurt ja immer wieder, aber da war eben auch Schluss.

Arand: Für mich fehlt der Konkurrenzkampf in dem kleinen Kader. Gedanklich agiert mancher Spieler zu langsam, Tyrala als Kapitän tauchte die letzten Spiele ab. Die Abwehr wirkt ohne Möckel und Laurito fahrig. Ideen aus dem Mittelfeld: Fehlanzeige. Sorgen, neben dem sportlichen im Moment, machen ebenfalls die Zuschauerzahlen. Nicht einmal 5000 Zuschauer zuletzt. Hat da jemand eine Lösung?

Heyder: Jetzt zeigt sich, dass man sehr optimistisch geplant hat mit dem neuen Stadion und wachsenden Zuschauerzahlen. Das Wetter war bestens, trotzdem kamen nicht mehr als im alten Stadion zu den Spielen.

Arand: In den Geburtsort des Erfurter Trainers führt die Reise, zudem Erfurts Partnerstadt Mainz. Vergangene Saison gewannen die Bubis vom Bundesligisten knapp mit 1:0. Aktuell sind sie aber das Schlusslicht in Liga drei. Klingt das nach Aufbauhilfe? Eine Woche später wartet zum Pokal Oberligist Schott, der diese Saison um den Klassenerhalt kämpfen wird.

Heyder: Spielt Rot-Weiß im Stadion des Erzrivalen die Partie? Der Platz von Schott, der auf dem Trainingszentrum von Carl Zeiss liegt, dürfte den Sicherheitsbestimmungen nicht entsprechen. Außerdem dürften einige Zeiss-Anhänger Schott unterstützen wollen.

Arand: Aus beiden Begegnungen sollte schon was Zählbares mitgenommen werden. In Mainz am Sonntag wäre ein Punkt wünschenswert. Die Partie geht 1:1 aus. Beim Pokal-Achtelfinale zählt nur ein Sieg: Da hat Erfurt etwas gutzumachen, aus der 0:1-Finalpleite. Am Ende steht ein 3:1-Sieg und der Einzug ins Viertelfinale.

Heyder: Erfurt holte in Mainz beim 2:2 einen Punkt und gewinnt 2:0 gegen Schott.

Der Gegner:
1. Fußball- und-und Sportverein Mainz 05 II
Vereinsfarben: rot-weiß
Trainer: Sandro Schwarz
Homepage:www.mainz05.de

Der Gegner:
Sportverein Schott Jena e.V.
Vereinsfarben: blau-rot
Trainer: Dr. Falk Werner
Homepage:www.svschottjena.de

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