Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Jetzt kommt 1899 Hoffenheim zum DFB-Pokal an den Steigerwald

RWE-Trainer Stefan Krämer: Foto_Heyder
 
MERVEILLE BIANKADI. Erfurts Neuzugang im defensiven Mittelfeld. Foto: Heyder
Erfurt: Stadion |

Arand&Heyder, der RWE-Fußball-Talk

+ Nachwuchstrainer-Star kommt mit der TSG + RWE legte ordentliches Freundschaftsspiel gegen Dortmund hin und wartet nun auf Hoffenheim +

Arand: Ein Ziel ist erreicht: Nicht mit der Roten Laterne verabschiedet sich der FC Rot-Weiß Erfurt in die zweiwöchige Spielpause der 3. Liga. Grund hierfür ist der Pokal. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Anders als die Jahre zuvor muss RWE mal nicht über die Dörfer in der 1. Runde des Landespokals tingeln.

Heyder: In der Liga muss RWE ganz dringend Gas geben, nur zwei aus zwölf möglichen Punkten, drittletzter Platz. Im Freundschaftsspiel gegen Dortmund haben einige Nachwuchstalente durch Spritzigkeit überzeugen können. Eine Rotation könnte Leben in die Bude bringen, denn einige Stammkräfte bräuchten etwas mehr Antrieb, vor allem, was das Tore-Schießen angeht. Mit dem „fliegenden Engel“ im Tor, der tolle Paraden gezeigt hat und zielgenau Abschlagen kann, hat Klewin echte Konkurrenz bekommen.

Arand: Erstmals seit 2009 qualifizierte sich Rot-Weiß mit dem 1:0-Finalsieg gegen Regionalligist Wacker Nordhausen für den DFB-Pokal. Ob Hoffenheim das attraktive Los ist, darüber wird allerdings gestritten. Ein Bundesligist, der ganz oben mitspielt, aber eine nur mäßig starke Fanbegleitung mitbringen wird. Es gibt noch einige Karten für das Spiel. RWE geht als krasser Außenseiter in die Partie, wenn am Samstag, 18.30 Uhr, der Anpfiff erfolgt.

Rot-Weiß schon im Wettkampfrhythmus


Heyder:
Rot-Weiß hat vier Ligaspiele hingelegt, wenn auch keine guten. Im Test gegen Dortmund sah das besser aus, zumindest in der ersten Hälfte. Am Ende stand es allerdings 5:2 für die zweite Riege des Bundesligisten. Das dürfte klar machen, wie wenig Hoffnung auf einen Sieg gegen die erste Riege der Hoffenheimer besteht.

Arand: Die TSG erreichte zuletzt das bis dahin beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Auf Tabellenplatz vier beendete sie die Spielzeit. Damit gelang erstmals die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, in den Play-Offs erwischte man mit dem FC Liverpool um Jürgen Klopp - ein Hammer-Los. Der Sieger aus Hin- und Rückspiel ist direkt für die Gruppenhase der Champions League qualifiziert. Der Verlierer kann sich mit der Euro League trösten. Das Hinspiel steigt drei Tage nach dem Pokalspiel in Erfurt zuerst bei den Hoffenheimern. Der Trainer von 1899, der 30-jährige Julian Nagelsmann, ist der neue Stern am Horizont. Fast ein Juwel.

Heyder: Er ist einer der begehrtesten Fußballtrainer Deutschlands und könnte seinen Weg zu einem noch größeren Verein in naher Zukunft gehen. Zwei schmerzliche Abgänge der Stars Niklas Süle und Sebastian Rudy zu Bayern München bedeuten einen Substanzverlust für die Truppe. Neu sind dagegen Havard Nordtveit (West Ham United), Nico Schulz (Mönchengladbach) sowie Florian Grillitsch (Bremen). Prominentester Neuzugang ist der aktuelle U21-Europameister Serge Gnabry, der von Bayern München ausgeliehen wurde. Am liebsten spielt der Offensivspieler auf der Zehn oder links.

Arand: Ich rechne mit einer Niederlage. Zwar werden die Gäste aus Sinsheim die Thüringer nicht unterschätzen. Am Ende ändert das nichts an der 1:4-Niederlage. Fünfzehn Minuten hält Rot-Weiß die Null. Dann klingelt es bis zur Halbzeit zweimal im Kasten. Die TSG erhöht kurz nach Wiederanpfiff auf 0:3, bevor RWE der Ehrentreffer gelingt, den die Gäste mit dem 1:4-Endstand besiegeln.

Heyder: Ein Nachteil der TSG-Spieler ist, dass sie noch nicht in der Saison angekommen sind. Erfurt hat seinerseits Probleme mit dem Toreschießen und wird deswegen verlieren. 3:0 heißt es am Ende für die Gäste.

Der Gegner:
Turn-und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim Spielbetriebs GmbH
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Julian Nagelsmann
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