Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Jetzt kommt der Spitzenreiter aus Dresden an den Steigerwald

Ein heißen Duell gegen die Herren von der Elbe steht an ... Foto: Axel Heyder
Erfurt: Stadion |

Arand&Heyder, der RWE-Fußballtalk

Arand: Weder besinnlich noch langweilig war die Weihnachtszeit bei den Erfurtern. Trainer Christian Preußer wurde abgesägt. Das Co-Trainer Duo Loose/Hebestreit machte es in Wehen für eine Partie lang ebenfalls nicht besser. Es musste also ein neuer Trainer her. Der wurde kurz vor dem Jahreswechsel mit Stefan Krämer präsentiert.

Heyder: Ein echter Lautsprecher an der Seitenlinie - der soll also die Mission Klassenerhalt sichern. Die Mission 2016 ist damit gründlich in die Hose gegangen. So hat sich diese Saison vorher keiner vorgestellt. Krämer gilt zwar als etwas harter Hund, aber auch als ehrlich und bodenständig. Ein 67-er Jahrgang aus Mainz, der Partnerstadt Erfurts. Das passt soweit. Er muss jedenfalls einen Plan entwickeln, wie er das Angriffsspiel verbessert. Zu viele lange Bälle und nur wenig schöne Ballstaffetten haben die Hinrunde zu sehr geprägt.

Arand: Ob noch kurzfristig Verstärkung an den Steigerwald geholt wird? Das Trainingslager verlief ja dufte. Ein Sieg in den Testspielen gegen beispsielsweise den Erstligisten HSV. Doch so traumhaft dort die Bedingungen gewesen sind. Jetzt geht die Post im Steigerwald ab. Am Samstag auf der Baustelle bei voller Hütte müssen dringend Punkte her. Ein „Hammer-Auftakt-Programm“ mit Dresden, Münster, Großaspach.

Heyder: Es wird schwierig für einen neuen Trainer mit so einem Programm zu starten, weil ja alle Siege von ihm erwarten. Dynamo ein Unentschieden abzutrotzen, wäre schon ein Erfolg.

Mit Favoritenrolle gestartet


Arand: Bereits vor der Saison hatten viele die Sachsen in der Favoritenrolle. Dieser Rolle wurde Dynamo bisher gerecht. Auf dem Weg zurück in die 2. Liga wird sie keiner aufhalten können. Vor allen in den Schlussminuten zeigten sich die SGD hellwach, entschied etliche Partien in der Schlussviertelstunde. Natürlich war da ab und an etwas Glück dabei.

Heyder: Ja, Glück gehört auch dazu. Aber eben auch Entschlossenheit und die bringt Dich erst in die Situation, überhaupt Glück haben zu können. Diese Entschlossenheit haben ich in Erfurt nur selten gesehen.

Arand: Im Winter kam mit Stefan Kutschke ein weiterer Mosaikstein zur ohnehin hohen Qualität im Kader hinzu. Der Bundesliga-erfahrene Stürmer kam aus Nürnberg an die Elbe. Dabei wechselte er vor der Saison erst aus Wolfsburg an den Valznerweiher. Dort blieb er nur Bankdrücker und kam zu Kurzeinsätzen. Endgültig schoss er sich beim Club ins Abseits, als er gegen diesen vor Gericht Klage einreichte.

Heyder: Jetzt ist der gebürtige Dresdner also wieder zurück in der Heimat. Für Dynamo spielt er bereits in der A-Jugend. Der Einsatz von Top-Torjäger Eilers gegen Erfurt ist wegen einer Knieverletzung, die er im Trainingslager erlitt fraglich. Zudem fehlt Aosman noch ein Spiel mit Rotsperre. Der Tabellenführer ist trotzdem das auswärtsstärkste Team der Liga.

Arand: Also haben wir zum Auftakt gleich eine heikle Nummer, nicht nur auf den Rasen, sondern auch auf den Rängen. Rot-Weiß muss gewinnen und präsent sein. Mein Tipp: Beide teilen sich die Punkte. Ein Tor für jeden. Also 1:1 am Ende.

Heyder: Klingt gut, nur dass beide Seite zwei Tore schießen, 2:2 am Ende.

Der Gegner:
Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e.V.
Vereinsfarben: schwarz-gelb
Trainer: Uwe Neuhaus
Tabellenplatz: 1
Top-Torschützen: J. Eilers, P. Testroet, M. Hefele
Netz: www.dynamo-dresden.de


Die Niederlage der Hanseaten aus Hamburger Sicht ...
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