Kabinenpredigt: Rot-Weiß Erfurt muss nach Burghausen

Am Einsatz lag es nicht. Foto: Axel Heyder
 
Einer der besten Erfurt: Stefan Kleineheismann wirkte stabil in der Abwehr.
Erfurt: Stadion | Der Sturm hing in der Luft

RWE muss nach Burghausen – Personallage noch nicht ganz entspannt


Arand: Nichts Halbes, nichts Ganzes. Das ist mein Eindruck. Über die Außenbahnen und aus dem Mittelfeld kam gegen Münster zu wenig. Der Sturm hing in der Luft. Die besten Akteure waren für mich die beiden Innenverteidiger: Laurito und Kleineheismann.

Heyder: Das sehe ich ähnlich. Man darf den Spielern allerdings nicht unrecht tun. Wer je auf so einem Rasen gespielt hat, weiß, wie schwer sich da technisch guter Fußball realisieren lässt. Das Gras ist rutschig, der Ball verhält sich anders als gewohnt. Das Streitobjekt ist schwerer zu kontrollieren. Was allerdings auffiel: Es fehlten die kreativen Pässe aus der Mitte.

Arand: Wie man perfekt in die Restrunde startet, zeigte der nächste Gegner und bis dato Tabellenletzte Burghausen. Bei den Bullen aus Leipzig setzten sie ein großes Achtungszeichen mit ihrem 0:1-Auswärtssieg. Das war eine kleine Sensation! Die Rote Laterne trägt nun das „Shopping-Team“ der Liga, Saarbrücken. In Winter-Kauflaune war der SVW dagegen kaum, nur der vereinslose Viktor Bopp und der vom Zweitligisten Fürth ausgeliehene Innenverteidiger Michael Hefele – sehr guter Mann – verstärken den Kader. Mit immer noch 41 Gegentoren halten die Randösterreicher dennoch den Negativrekord der Liga in Bezug auf die Gegentreffer.

Heyder: Der Verbleib in der Liga stand vor der Saison auf der Kippe. Dementsprechend wäre man wohl froh, die Liga halten zu können. Allerdings muss man, wie immer, jedes Spiel ernst nehmen. Kammlott hat mir im ersten Spiel ganz gut gefallen. Lass dem mal zwei drei Spiele Zeit. Wenn er wieder eine zentrale Figur den Angriffs wird, wird er aufblühen. In Leipzig musste er sich anpassen, stand nicht immer in der Stammelf. Nicht die beste Situation für ihn.

Arand: Die Liste der Ausfälle ist trotz der Zugänge lang. Nur Czichos stößt nach Rotsperre wieder zum Kader. Dafür gesellt sich mit Gelbsperre Odak hinzu. Das heißt, die Abwehr muss erneut geändert werden.

Heyder:
Abwarten ob gespielt wird. Abwarten ob Möhwald und Wiegel nicht doch wieder fit werden.

Arand: Der Tipp für Samstag ist schwer. Wacker hat Mut getankt und wird mit viel Rückenwind in die Partie gehen. Sie wollen den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze weiter verkürzen. Erfurt will mit Blick auf Platz drei nicht abreißen lassen. Ich tendiere allerdings zu einem wetterbedingten Spielausfall. Sollte trotzdem der Anpfiff ertönen, teilen sich nach einem Kampfspiel die Teams die Punkte. Übrigens: Burghausen liegt an der Salzach, die die Grenze zu Österreich bildet. Vielleicht Zeit für einen kurzen Abstecher nach Hause für den Trainer.

Heyder: RWE gewinnt 2:0, falls gespielt wird. Wenn nicht, hat RWE ohnehin mehr Zeit, ein paar Akteure wieder fit zu bekommen. Auch nicht schlecht.

Sportverein Wacker Burghausen e.V.
Vereinsfarben: Weiß-Schwarz
Trainer: Uwe Wolf
Tabellenplatz: 19
Top-Torschützen: H. Bencik, M. Holz, C. Burkhard.
Netz: www.wacker1930.de
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1 Kommentar
Axel Heyder aus Erfurt | 31.01.2014 | 14:07  
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