Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Noch ein Sieg muss her - RWE fährt zu den Stuttgarter Kickers

Uzan, Kammlott und Tyrala feiern Kammlotts Tor gegen Osnabrück. Foto: Heyder
Stuttgart: Gazi Stadion Stuttgart |

+ Gewaltige Amplituden in der Tagesform + Erfurt muss nach Stuttgart, diesmal zu den Kickers, wo RWE immer bisher gut aussah +

Arand: “And the Winner is...” Rot-Weiß Erfurt. Tolle Leistung! Fantastische Moral. 4:2-Sieger gegen Osnabrück. Der Klassenerhalt rückt mit großen Schritten näher. Die Ergebnisse von Erfurts Verfolgern spielten RWE voll in die Karten.

Heyder: Es war nicht nur Moral, Erfurt hat wohl das beste Spiel der Saison abgeliefert. Erstaunlich ist doch folgendes: Gegen die derzeitigen Top 3 der Liga hat Erfurt in der Rückserie SIEBEN Punkte geholt (Dresden, Osnabrück, Aue).

Arand: Wie wichtig ein Jens Möckel ist, haben wir vor Wochen schon erwähnt. Gehofft hatten wir auf eine Rückkehr in den entscheidenden Spielen. Da wurden wir erhört. Sein zweites Spiel von Anfang an, zweiter Sieg in Folge. Dazu erzielte Jens das wichtige 1:1 noch vor der Halbzeit. Eine Waffe, ein Kämpfertyp! Er ist wichtig für die Mannschaft! Natürlich soll das nicht die Leistung der restlichen Spieler schmälern. Wenn ich nur an den kleinen Kämpfer Judt denke. Solide bringt er seine Leistung

Heyder: Stimmt, Aydin beispielsweise ist zuweilen ein etwas zu eigensinnig, hat aber dieses Mal nicht nur ein wichtiges Tor erzielt - sogar mit Kopf - sondern auch ein wirklich gutes Spiel abgeliefert.

Arand: Von ganz unten ein Stück nach oben lautet das Motto der Stuttgarter Kickers. Die Form war trotz der Niederlage am Wochenende in Würzburg ansteigend. Genug Qualität hat der Kader zum Klassenerhalt. Gegen Rot-Weiß müssen die blau-weißen allerdings auf Rechtsverteidiger Leutenecker sowie Abräumer Gjasula verzichten. Beide fehlen mit Gelbsperre. Das Hinspiel gewannen die Thüringer mit 1:0.

Heyder: Erfurt kann sich selbst einen Dienst erweisen und nochmal so spielen, dann können die Kickers einpacken. Nur eben, weiß man nie, was einen bei Erfurt so erwartet. Die Amplituden des Pendels sind gewaltig, „von … bis …“ ist alles drin.

Arand: Ein Punkt sollte machbar sein. Drei wären natürlich besser. Bisher verlor Rot-Weiß seit Bestehen der 3. Liga noch nie bei der Mannschaft vom Stuttgarter Degerloch. Bleiben wir aber realistisch. Beide trennen sich 2:2.

Heyder: Ein Punkt würde schon die alte Marke von 42 Punkten knacken, die Klassenerhalt bisher immer gereicht haben. Durch das extrem enge Mittelfeld könnte das in diesem Jahr erst mal nicht so sein. Punkten, egal wie viel …. Das Spiel endet 1:1.

Der Gegner:
Sportverein Stuttgarter Kickers e.V.
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Tomislav Stipic
Tabellenplatz: 17
Top-Torschützen: E. Berko, S. Braun, F. Baumgärtel.
Netz: www.stuttgarter-kickers.de


Ein gutes Interview mit dem Trainer von den Kollegen der TLZ findet sich hier



Der Bericht der ARD zum Spiel gegen Osnabrück
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige