Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Ostduell im Steigerwald - Erzgebirge Aue kommt

An der Zeit für einen weiteren Heimsieg: Marc Höcher könnte dazu beitragen. Foto: Heyder
Erfurt: Stadion | + 90 packende Minuten + Mit Höcher von Beginn an + In Würzburg immerhin ein Punkt mitgenommen +

Arand: In Überzahl eine Nullnummer bei Aufsteiger Würzburg. Nicht ganz optimal, aber am Ende immerhin gepunktet. Wer weiß, wozu der Punkt am Ende der Saison noch gut ist! Der holländische Neuzugang hat nach seiner Einwechslung ordentlich Betrieb gemacht.

Heyder: Oh ja, Höcher hat beeindruckt. Der bringt den Schwung mit, den man erwarten durfte und vielleicht wird er der Führungsspieler, der auch mal den Antreiber gibt und der bisher gefehlt hat. In Würzburg gab es immerhin ein, zwei zumindest strittige Szenen. So wie das nicht gegebene Tor und das angebliche Stürmerfoul, was irgendwie leicht nach Elfmeter aussah.

Arand: Jammern hilft ja nicht. RWE hat sich, klingt zwar komisch, stabilisiert aus meiner Sicht und ist auf dem richtigen Weg. Geduld und Konstanz werden sich auszahlen.

Heyder: Ich vermute Rot-Weiß landet am Ende unter den ersten Zehn und wird ausnahmsweise mal Thüringenpokal-Sieger. Damit wäre die Saison nicht so schlecht verlaufen. Aber wer kommt in der Liga als nächstes?

Arand: Aue ging nach fünf Jahren zweite Liga nun runter in Liga drei. Nach einem schwachen Start ersetzte Tomislav Stipic im September letzten Jahres Falko Götz. Doch auch Stipic konnte den Abstieg nicht verhindern. Stipic, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2016 galt, schmiss überraschend hin. Als Nachfolger wurde Pavel Dotchev präsentiert. Der „Jahrhundertrainer“ - er wurde in Paderborn während seiner dreijährigen Amtszeit dazu gewählt - bekam in Aue einen Vertrag bis 2017. In Erfurt ist er ebenfalls kein Unbekannter, war er doch von 2005 bis 2008 Trainer beim RWE.

Heyder: Mit damals guten Ergebnissen, jedoch mit einem unrühmlichen Abgang. Ich hoffe die Fans können ihm irgendwann mal vergeben. Im Leben läuft nicht immer alles rund, da muss eben mal der Schwamm drüber. Bei Aue wird Kluft rotgesperrt fehlen, generell hat Aue schon einige Rote Karten gesammelt.

Arand: Eine Partie auf Augenhöhe kann erwartet werden. Spannende und packende 90 Minuten werden das. Am Ende wird einer lachen. Das wird der Gastgeber sein, der knapp mit 2:1 gewinnen wird.

Heyder: Ich denke, das muss zu schaffen sein. Diesmal wird Höcher noch mehr Druck entfalten. Gegen Rostock zu Hause konnte Aue nicht überzeugen, da geht was!

Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.
Vereinsfarben: lila-weiß
Trainer: Pavel Dotchev
Tabellenplatz: 7
Top-Torschützen: M. Könnecke, S. Breitkreuz, S. Hertner
Netz: www.fc-erzgebirge.de
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