Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: RWE muss zu den Bubis vom VfB – Noch nie dort gewonnen

Unverzichtbares M: Kevin Möhwald. Foto: Heyder
Arand&Heyder: Der Fußballtalk

Arand: Konnte dem altehrwürdigen Steigerwaldstadion im letzten Spiel etwas besseres passieren? Mit einer 4:1-Gala verabschiedeten sich die Rot-Weiß-Fußballer aus dem alten Wohnzimmer. Am 5. Januar 2015 geht der Umbau los.

Heyder: Das wird es auch Zeit. AlleRWE-Fans können zudem ein bisschen Glanz aus diesem Spiel in die Weihnachtszeit mitnehmen. Meinen Tipp mit einem 3:1-Sieg hat mir der grandios aufgelegte Wiegel versaut. Gut gemacht! RWE hat den Turbolader gezündet. Vier Stationen: Weiter Ball von Menz, Odak auf Wiegel, Kammlott, Tor!

Arand: Das sah gut aus. Zurück zu den Baggern. Die rollen schon seit einiger Zeit im Gazi-Stadion auf der Waldau. Deshalb mussten die VfB-Amateure umziehen und tragen ihre Heimspiele im Moment in Großaspach aus. Der Abschied von dort naht, es sieht alles nach dem letzten Gastspiel für Stuttgart in Großaspach aus. Im Februar soll der Umzug ins Gazi-Stadion anstehen. Die neue Haupttribüne mit 2270 Sitzplätzen wird fertig sein. Auch eine Rasenheizung wird derzeit verlegt. 14,6 Millionen Euro investiert die Stadt in das Stadion, das dann allen Anforderungen gerecht wird.

Heyder: Oh, oh. Stuttgart. Seit wird mittwochs an dieser Stelle voraus blicken, schreiben wir immer wieder, dass Stuttgart den Erfurter den Roten Teppich ausrollt. Alle sechs Heimspiele konnte die Kramny-Elf gegen Erfurt seit Bestehen der 3. Liga gewinnen.

Arand: Und das bei einem Torverhältnis von 14:4 Toren. Ui, ui. Aktuell sind die Stuttgarter die letzten fünf Spiele jedoch ohne Dreier unterwegs. Das Hinspiel verloren sie in Erfurt mit 1:3.

Heyder: Gleich zwei Serien könnten reißen: Die, dass Erfurt bisher alle Spiele beim VfB II verloren hat, und die, dass Erfurt seit Saisonbeginn erst ein Auswärtsspiel gewonnen hat.

Arand: Alle Mann im Kader werden fit sein. Eventuell reicht es sogar für einen Kurzeinsatz für Brandstetter in seiner Heimat. Großaspach ist ja von seinem Geburtsort Esslingen am Neckar nur 40 Kilometer entfernt. Den „Drei-Ms“ im Team - Möckel, Menz, Möhwald - drohen bei einer nächsten Verwarnung jeweils Gelbsperren. Das würde ein Zuschauen im ersten Heimspiel im neuen Jahr Januar gegen Cottbus bedeuten.

Heyder: Und danach geht’s gleich nach Dresden. Eigentlich braucht Erfurt alle drei, um diese Spiele zu gewinnen. Da ist keiner ersetzbar!
Arand: Ich bin mal so optimistisch, dass Rot-Weiß einen 2:1-Sieg vor der abendlichen Weihnachtsfeier einfährt. Ein Frohes Fest für alle unsere Leser und einen guten Start!

Heyder: Die Rückrunde könnte für Erfurt gut laufen. Fast alle schwierigen Gegner, außer Dresden, kommen nach Erfurt: Cottbus, Bielefeld, Münster, Wehen, Duisburg, Osnabrück. Bei der Heimstärke von Rot-Weiß, könnte da etwas gehen! Aber, man muss eben auch mal die vermeintlich schwächeren Gegner rasieren und drei Punkte mitnehmen. Auf geht’s, mit Stuttgart fangen wir an! Ein 2:1-Sieg beim VfB kann eine ganze Menge Gutes bewirken.

Der Gegner: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V.
Vereinsfarben: weiß-rot
Trainer: Jürgen Kramny
Tabellenplatz: 14
Top-Torschützen: M. Grüttner, F. Lohkemper, J. Kiesewetter.
Netz: www.vfb.de
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