Kabinenpredigt Rot-Weiß Erfurt: Werders Nachwuchs kommt von der Weser

Erfurt: Stadion |

+ Gegen Werders Nachwuchs + Beim nächsten Heimspiel wieder punkten +

Arand: Die Umstellungen von Coach Preußer im letzten Heimspiel trugen Früchte. Kein Klewin, Judt und Menz. Alles richtig gemacht im Moment. Den ein oder anderen Positionswechsel - nicht nur auf der Torwartpositionen haben wir uns ja als ein Zeichen setzen, schon vor Wochen mal gewünscht. Das Wünsche noch war werden.

Heyder: Allerdings mit kurzer Haltbarkeit, wenn man das Spiel gegen Halle anschaut. Das erste Gegentor war schlecht verteidigt, dann versäumte es Kammlott, einen leichten Ball zu versenken, wo er doch zuweilen die schweren Bälle unter bringt. Insgesamt wäre wohl ein Unentschieden drin gewesen.

Arand: Bei den Personalien darf jetzt keiner die beleidigte Leberwurst spielen. Einzelne Personen sind unwichtig. Nur als gesamtes Team kann man seine Ziele erreichen. Gemeinsam gewinnt und verliert man. Eine Einheit, Woche für Woche.

Heyder: Ja, auch Neuzugang Marc Höcher braucht wohl noch ein Bisschen, bis er vollständig in der Mannschaft ist. Ich hoffe, er kann gegen Bremen schon wieder helfen und den ein oder anderen Ball versenken.

Arand: Bremens U23, mal wieder in der dritten Liga zu Gast dümpelt seit Anfang der Saison im Tabellenkeller herum. Um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen, gehen die Verantwortlichen ungewöhnliche Wege. Acht junge Spieler die zum Profikader befördert wurden oder diesem schon angehörten, bekamen vergangene Woche die Nachricht, dass sie erst mal in die U 23 abgeschoben werden. Eggestein, Grillitsch, Aycicek, Zander, Lorenzen, Busch, von Haacke und Hüsing trainieren und spielen nun in der zweiten Mannschaft. Durchbeißen sollen sich die Jungs und für ihre Entwicklung sei es im Moment besser, lautet das Statement von Manager Thomas Eichin über die 18-bis 20-Jährigen. Abgeschrieben für die Bundesliga sind diese Spieler trotzdem noch nicht, wie die Verantwortlichen anfügten.

Heyder: Ist das jetzt gut oder schlecht für Erfurt, dass die starke Truppe nun gegen Rot-Weiß kickt am Wochenende? Naja, fürchten muss sich hier keiner. Bremen steht nicht gut da.

Arand: Es muss ein weiterer Dreier im Heimspiel folgen. Mit 3:1 gewinnt Rot-Weiß das Spiel und schickt die Bremer Jungs, egal ob diese mit Verstärkung von oben antreten, mit null Punkten wieder auf die Heimreise an die Weser. Damit würde der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bzw. einen direkten Konkurrenten außerdem vergrößert. Die berühmten „zwei Fliegen mit einer Klappe“ schlagen halt.

Heyder: Bremen II sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Wirbel in Erfurt. Manchmal waren sie Tabellenletzter und Erfurt hat zu Hause trotzdem Punkte gelassen. Das wir dieses Mal nicht so. Erfurt holte sich drei Punkte und gewinnt 3:1.

Der Gegner:
Sportverein Werder Bremen von 1899 e.V.
Vereinsfarben: grün-weiß
Trainer: Alexander Nouri
Netz: www.werder.de
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