Kabinenpredigt RWE: Auswärts in die Domstadt - Mission Klassenerhalt

Erfurt: Stadion | Arand & Heyder
Der RWE-Fußball-Talk

Arand: Noch sieben Spieltage sind in der 3. Liga zu gehen, sie biegt auf die Zielgerade ein. Und bei den Verantwortlichen von Rot-Weiß müssten langsam die Schweißperlen auf der Stirn treten. In Panik zu verfallen, ist sicher kein Rezept. Aber Sorgenfalten sind begründet.

Heyder: Definitiv. Jahrelang wurde um Nachwuchszentrum und Stadion gekämpft und nun schenkt man so wichtige Punkte her, wie gegen Chemnitz.

Arand: Ein schöner Ausflug zum Sightseeing steht am Samstag nicht bevor: Zwar lockt mit Köln die schöne Rheinmetropole. Für RWE jedoch geht es in den kommenden Spielen um die Existenz des Vereins. Wenn ich Wünsche äußern dürfte, Möckel in die Abwehr bitte, von Beginn an! Neben Kammlott einen zweiten Stürmer bitte. Der Junge rennt sich alleine einen Wolf. Standards üben wäre angebracht. Davon geht null Gefahr aus.

Heyder: Tue bitte nicht so, als hättest Du Ahnung! Aber ganz verkehrt klingt das nicht. Auch der ein oder andere Spieler könnte mal auf der Bank Platz nehmen, der sonst in der Stammelf steht. Vielleicht entsteht dann wieder ein bisschen Hunger aufs Spiel. Wer das Freundschaftsspiel gegen Köln gesehen hat, durfte sich anders als gegen Chemnitz über echten Fußball freuen. Wen hat Erfurt da vor der Brust?

Arand: Nur zwei Auswärtssiege feierten die Kölner von der Fortuna bisher in dieser Saison. Das sind genauso viele, wie die Erfurter. Einer davon gelang in der Hinrunde ausgerechnet in Thüringen, beim 2:0-Sieg im Steigerwaldstadion.

Heyder: Ich erinnere mich. Das waren unnötig vergebene Punkte an dem Tag, Fortuna Köln ist jetzt eher noch konstanter und stärker geworden. Es wird noch schwieriger am Rhein.

Arand: Vorne klappt das Tore schießen gut. Königs im Sturm – mit 15 Treffern – und der wuselige Biada mit zehn Treffern als „hängende Spitze“, machen ordentlich Betrieb. Im neuen Jahr wurde Rostock mit fünf Treffern aus dem Stadion gefegt. Wehen Wiesbaden bekam vier Treffer mit auf die Heimreise und auch Münster verlor vor paar Wochen im Südstadion. Mit weiteren drei Punkten könnten die Südstädter dem Klassenerhalt ganz nah kommen.

Heyder:
Das klingt, als würde man eine wirklich solide Abwehr benötigen. Vielleicht ist da Jens Möckel eine Option, gegen den FC Köln hat er gut durchgehalten über fast die gesamte Spielzeit – und vor allem einen ordenlichen Job gemacht gegen den Bundesligisten.

Arand: Nach so einer grottigen zweiten Halbzeit gegen den CFC, braucht man so einen. Tja, wie präsentieren sich die Kramer-Mannen im Südstadion im nächsten Punktspiel? An einen Sieg kann ich nicht glauben im Moment. Verlieren ist verboten. Realistisch betrachtet dürfte ein Remis machbar sein. 2:2 endet die Partie.

Heyder: Realitsisch betrachtet bekommt Erfurt die nächste Klatsche und die Schweißperlen bei Rot-Weiß werden größer mit. Hoffen wir auf einen Punkt, der das Sterben verlangsamen würde. 1:1 endet die Partie.
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