Kabinenpredigt RWE: Erfurt empfängt das abstiegsbedrohte Cottbus am Wochenende

Ensprurt auch für RWE, Konzentration bis zum Schluss fordert der Trainer. Foto: Heyder
Erfurt: Stadion | + Schluss-Spurt + Letztes Heimspiel der Saison gegen Cottbus – Die Lausitzer unter starkem Druck +

Arand: Naja, ein gutes hat die Pleite, zumindest in Bezug auf die Derbys. Rostock sicherte sich mit dem Heimsieg gegen RWE den Klassenerhalt.


Heyder: Da sollte langsam mal ne Woche Ostsee-Urlaub für Erfurt rauspringen? Bereits vergangenes Jahr rettete Rot-Weiß die Rostocker kurz vor Saisonschluss.


Arand: Ich erinnere mich, von deren Sponsor wurde daraufhin ein Kurzurlaub angeboten. Aber dankend lehnten die Thüringer ab, selbstverständlich. Mal sehen wie schwer die Verletzung von Stürmer Kammlott ist? Er musste ja bei der Kogge schon nach einer Viertelstunde vom Platz.


Heyder: Also spätestens im Pokal sollte er wieder fit sein, sonst wird’s eng. Er ist schon in entscheidenden Momenten wichtig. Für die Ligaspiele sollten ruhig Szimayer und Uzan Spielpraxis bekommen.


Arand: Für Trainer Krämer wirder der Kick gegen Cottbus sicherlich ein besonderes Spiel, war er doch noch in der aktuellen Saison bis Mitte September Trainer bei Energie Cottbus! Er wird dennoch keine Rücksicht auf den kommenden Gegner nehmen. Ein Heimsieg für die RWE-Fans sollte es schon werden, wenn das letzte Heimspiel der Saison gegen Cottbus ansteht.


Heyder:
Ein Vorteil könnte sein, dass Krämer Spieler und Spielweise gut kennt. Das Hinspiel in der Lausitz ging ja mit 1:2 verloren. Dafür kann sich Erfurt nun revanchieren.


Arand: Den Spreewäldern geht „der Arsch“ richtig auf Grundeis. Ein Abstieg wäre kaum zu verkraften, selbst wenn die meisten Sponsoren die Treue auch in der Regionalliga halten würden. Pele Wollitz, ein alter bekannter in Cottbus, gilt als cholerisch und ist für seine Wutausbrüche bekannt. Er soll den FC vor diesem Szenario bewahren.


Heyder: Er hatte das Cottbus-Urgestein Vasile Miriuta am 12. April abgelöst, weil dieser zwar eine Riesenherz für den Verien hat, aber recht erfolglos war. Fünf Spiele darf er insgesamt werkeln, sein Vertrag gilt nur bis Saisonende. Die Bilanz ist, sagen wir mal freundlich, ausbaufähig. Beide Heimspiele unter seiner Regie gingen verloren. Erst ein bitteres 0:5 gegen Großaspach, am Wochenende eine 1:2-Pleite gegen Würzburg. Beim VfB II gelang wenigstens ein 1:0-Auswärtssieg. Damit prügelt sich Cottbus mit Wehen Wiesbaden und den Zweitvertretungen aus Mainz und Bremen um den Klassenerhalt. Von den Vieren erwischt es noch wohl noch zwei, neben den schon bereits feststehenden VfB-Bubis.


Heyder:
Spannend bis zum letzten Tag. Cottbus rettet derzeit nur ein Punkt vor dem Abstiegsplatz. Gewinnt das Lausitz-Team zweimal, haben sie den Ligaverbleib in der eigenen Hand. Sonst beginnt das Roulette, mit einer zudem schlechten Tordiffernz von -20 Treffern.


Arand: Alle erwarten einen Heimsieg. 3:1 endet die Partie. Ist genug Freibier nach Spielende vorhanden?


Heyder: Nachdem der Rettung von Rostock, in einem Spiel in dem Erfurt deutlich besser gespielt hat, als es das Ergebnis widerspiegelt, rettet Erfurt nicht noch einen auf der Liste und gewinnt 3:2.


Der Gegner:
Fußballclub Energie Cottbus e.V.
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Tabellenplatz: 17 Top-Torschützen: R. Sukuta-Pasu, P. Breitkreuz, J.Kauko. Netz: www.fcenergie.de
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