Kabinenpredigt - Verstärkung aus der Zweiten

Sebastian Hauck. Foto: Frank Steinhorst (Foto: Frank Steinhorst)
Erfurt: Stadion | Im Profikader steht seit Kurzem auch der Stürmer Sebastian Hauck

Der sympathische 22-jährige in Leipzig geborene Sebastian Hauck ist die Überraschung der bisherigen Saison. Seine guten Leistungen in den Spielen der zweiten Mannschaft sind den Verantwortlichen nicht verborgen geblieben. Bei zwei Einwechslungen in der Profimannschaft traf er einmal beim Auswärtsspiel in Unterhaching. Die AA unterhielt sich mit dem Stürmer.

Was ist Ihr Fazit für die Zeit, die Sie beim FC Rot-Weiß Erfurt spielen?
Es war ein optimaler Fall für mich nach Erfurt zu gehen. Im Sommer war lange Zeit offen, wohin mein Weg führt. Nach dem RB-Abgang (gemeint ist Rasenball Leipzig) habe ich lange Zeit für mich allein trainieren müssen. Ende Juli gab es in Erfurt mehrere Gespräche und ich habe mit meinen Berater zusammen die Chance gesehen, hier auch bei der Ersten mit anzugreifen. Da habe ich natürlich sofort zugesagt - und versucht mit guten Leistungen in der zweiten Mannschaft im ersten Halbjahr mich anzubieten Ich durfte ja das eine oder andere Mal oben im Profiteam mitwirken. Das hat mir die Bestätigung gegeben, dass ich den richtigen Weg gegangen bin - auch bei den Trainingsleistungen. Jetzt mit der Vertragsverlängerung hat sich das bestätigt.

Der Profivertrag ist ja auch eine Wertschätzung an...
Ja natürlich ist es das, auf jeden Fall! Der Verein baut auf die Jugend. Dass ich schon im Januar den Vertrag bekomme, das ist überragend für mich! Das zeigt mir, dass ich es richtig gemacht habe. Ich hab Gas gegeben und mit dem Vertrag bekomme ich das Vertrauen nun zurück. Jetzt muss ich weiter dran bleiben und versuchen anzugreifen und mich auch hier durchzusetzen.

Was haben Sie sich persönlich vorgenommen für das neue Jahr bzw. bis zum Ende der Rückrunde?
Mein Ziel ist es, zunächst wieder richtig fit zu werden nach meinem Handbruch im Dezember. Ich will auf 100 Prozent kommen. Außerdem will ich mich in der 3. Liga etablieren und in der ersten Mannschaft so viel wie möglich Einsätze spielen. Ganz egal wie lange sie dauern, ich will zeigen, dass ich zu Recht diesen Vertrag bekommen habe und zu Recht hier spiele. Für die Spiele, die ich noch in der Zweiten mache, will ich ebenfalls Gas geben und mitwirken, dass wir so viele Begegnungen wie möglich gewinnen.

Wie schneiden bis zum Saisonende die erste Mannschaft und die U23 aus Ihrer Sicht ab? Schafft Rot-Weiß in der dritten Liga den vierten Tabellenplatz, der als Ziel ausgegeben wurde und zur DFB-Pokalteilnahme berechtigt? Kann sich die U23 in der Oberliga im oberen Tabellendrittel halten?
Die erste Mannschaft ganz klar! Man hat in der ersten Halbserie gesehen, dass wir sehr heimstark sind - fast jeder Gegner wurde hier geschlagen. Das müssen wir so beibehalten. Wenn wir so wie in den letzten Spielen auch auswärts punkten, dann ist der vierte Platz auf jeden Fall machbar. Zur zweiten Mannschaft: Wir haben in der ersten Halbserie recht gut gespielt. Das haben viele gar nicht so erwartet von uns. Klar wird es jetzt schwieriger, denn die Oberliga ist immer so eine Wundertüte, hier kann jeder jeden schlagen. Wenn wir weiter dran bleiben, wie in der Hinrunde, dann ist alles möglich. Wir haben noch zwei Nachholespiele. Falls wir die gewinnen, können wir wieder ganz oben mit angreifen. Unser Ziel ist es, uns vorne festzusetzen. Das ist auch für das Team eine gute Bestätigung. Dementsprechend ist alles nach oben möglich.
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