Kabinenpredigt Wacker Nordhausen: Die Rückrunde startet

Arand&Heyder, der Wacker-Fußball-Talk

Arand: Da hat das Weihnachtssingen des FSV Wacker Nordhausen einen Tag vor dem letzten Spiel der Hinrunde im Nordhäuser Theater etwas gebracht, so scheint es. Wacker hat zwar nicht schön gespielt, aber gewonnen. Pfingsten-Reddig per Elfmeter und Förster in den Schlusssekunden besiegelten die Herbstmeisterschaft. Da sagen wir gerne „Glückwunsch!“, auch wenn der Verlust von Tino Semmer kompensiert werden musste, der sich vor dem Wochenende einen Bänderriss zugezogen hatte.

Heyder: Er soll zum Glück im neune Jahr wieder am Start sein, er wird gebraucht werden. Der Elfmeter war ein Geschenk an Wacker, wie auch der, den Jena beim Sieg gegen den Tabellenletzten Halberstadt bekommen hat und so mit Glück den Anschluss nach oben hält. Da muss dringend das Regelwerk überholt werden. Handspiele sollten nur solche sein, wo sich die Hand zum Ball bewegt, nicht umgekehrt. Ich habe schon welche gesehen, als der Spieler im Fallen beim Abstützen die Kugel berührte und gepfiffen wurde. Diese Handspielregelungen sind Unfug. Für Nordhausen, das auch von einem glücklichen Elfmeter profitierte, ist es in diesem Fall egal, aber für den Fußball an sich wäre besseres Augenmaß gefragt.

Arand: Eine weite Fahrt steht zum Rückrundenauftakt noch in diesem Jahr an. Auf nach Neustrelitz – und ab geht die Post dort. Die Hausherren wollen sicherlich ihre 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen.

Heyder: Das wird einerseits schwer für die TSG, solange die Nordthüringer mit einem solchen Teamgeist unterwegs sind. Andererseits hat auch der nächste Gegner etwas zu bieten, oder?

Arand: Ja, es wird ein heißer Tanz für Wacker. Das belegt auch die Statistik. Neustrelitz ist zu Hause schwer zu bezwingen. Aus neun Heimspielen holten sie 23 Punkte. Noch keine einzige Niederlage kassierten die Petersen-Schützlinge vor den heimischen Fans. Übrigens ist der Trainer Petersen der Vater von Stürmer Nils Petersen, der im Moment beim SC Freiburg spielt.

Heyder: Jede Statistik fällt irgendwann, auch die des zweitstärksten Heimteams der Liga. Zeit also für die erste Heimniederlage der Norddeutschen.

Arand: Natürlich ist ungewiss, wie das Spiel verläuft. Wenn mindestens ein Punkt herausspringt, dürfte trotzdem keiner unzufrieden sein. Beide Mannschaften teilen sich die Punkte. Am Ende steht es 1:1.

Heyder: Schwer zu sagen, wie es ausgeht. Sonst wäre ich wohl schon ein Wettkönig. Aber ich vertraue darauf, dass Nordhausen seine derzeit stärkste Waffe zum Einsatz bringen kann. Teamgeist und den unbändigen Willen, auch bei Rückstand noch das Spiel zu drehen. Nordhausen gewinnt 2:1.

Der Gegner:
Turn&Sportgemeinschaft Neustrelitz e.V.
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Andreas Petersen
Tabellenplatz: 9
Top-Torschützen: S. Adamyan, K. Behnke, L. Albrecht.
Netz: www.tsg-neustrelitz.de
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