Keiner macht's so oft wie Bobby!

Rissbachfliegen 2012:

Traditionell traf sich der Alpine Kajak-Club am 29. September im Karwendelgebirge zum legendären Rissbachfliegen. Viele sind gekommen. Viele Junge AKCler, aber auch einige Urgesteine des AKC kamen an die Rissbachklamm.

Der Wassergott hatte es in diesem Jahr gut mit den Rissbach-Piloten gemeint. Bei einem Pegel von 115cm und durchwachsenem Wetter ging es am Morgen nur schleppend los. Um 10 Uhr war der Parkplatz oberhalb der Rissbachklamm nur mäßig gefüllt, und nur einer war schon im Trockenanzug: Bobby Frieser und der amtierende AKC-Präsident Zdravko "Fresko" Vujkov.

Gegen 11:00 Uhr fand Bobby in Präsi Fresko endlich einen Mitpaddler - und Fresko eröffnete traditionell das Rissbachfliegen.

Langsam wurde auch der Parkplatz voll, und nach und nach zogen sich immer mehr Paddler um und stürzten sich in die Rissbachklamm.

Fast immer dabei war Bobby, der mit 18 Fahrten die häufigsten Befahrungen beim diesjährigen Rissbachfliegen machte. Bobby machte nur 7 Fahrten weniger als der Rekordhalter Stefan Mayer, der mit 25 Befahrungen seit Jahren den Rekord des AKC hält.

Auch dieses Jahr gab es den einen oder anderen Schwimmer in der dritten Stufe zu sehen, die jedoch alle aufgrund der guten Sicherung glimpflich ausgingen.

Im Oktober heiratet Ex-Präsi Jürgen Nickles seine Anna und so wurde das Rissbachfliegen auch gleichzeitig zum Junggesellenabschied.

Ab 14 Uhr wurde dann reichlich Jägermeister und anderer Spirituosen an alle Anwesenden verteilt, bevor zur "Ehenanwärterfahrt" auf dem oberen Rissbach gestartet wurde. Neben dem Paddeln auf der Strecke musste Jürgen hier auch die eine oder andere Aufgabe erledigen.

Als alle wieder am Parkplatz angekommen waren, wurde der Grill angeworfen. Als Bier und Appelwoi leer waren, fand der Ortswechsel zur Kaiserhütte statt. Angesichts der vielen Leute platzte diese in diesem Jahr aus allen Nähten.

Um den Abend zu finanzieren, wurde gespendetes Material von verschiedenen Herstellern versteigert. Unter den Auktionatoren Fresko und Jan-Henning wurde in Bier ein Sack voller Material in Bier versteigert - und so wurde es noch ein langer und feuchtfröhlicher Abend.

Am nächsten Morgen sah man viele müde Gesichter in der Kaiserhütte beim Frühstück, die danach zum Teil nach Hause, zum Teil ins Ötztal aufbrachen.


Text: Michelle Hombach und Ronald Krummrich
Fotos: Florian Zaczek / Michelle Hombach/ Ronald Krummrich
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