Knapp, aber geglückt: Heimspiel des FC Rot-Weiß Erfurt gegen Mainz II mit 1:0 gewonnen

Erfurt: Stadion |

Rot-Weiß: Nicht eben souverän, aber mit drei Punkten

Am Anfang wars knackig, am Ende unnötig spannend, aber die drei Punkte bleiben in Erfurt. Rot-Weiß kam anders als zuweilen beobachtet gut in die Partie. Machte sofort Druck und führte bereits nach zwei Minuten Spielzeit.

Eine gut getimete Flanke von Rafael Czichos setzte kurz vor dem Kasten auf und sprang direkt ins Netz. Brandstetter ein My zu spät, der Stürmer wäre aber an der richtigen Stelle gewesen. Am Ende eben auch nur eine Frage der Statistik. Noch zehn Minuten lang drückte Erfurt, kam erneut mit Brandstetter gefährlich vors Tor. Kurz danach war es Wiegel, der auf dem Minuten vor dem Spiel unnötig gewässerten Rasen davonschlitterte und so das 2:0 verpasste.

Eher ein Winkinger Schach, denn ein Fußball-Spiel


Danach übernahm Mainz 05 II die Initiative, kam zu zwei Chancen, von denen eine den Ausgleich hätte markieren müssen. Glück für Erfurt, dass Mainz zeigte, warum sie an drittletzter Stelle der Tabelle stehen. Außer zuletzt im Heimspiel gegen Münster, machen die Mainzer zu wenig aus ihren Chancen. So auch für den Rest des Spiels, das Wikinger Schach mit Ball ähnlicher sah, als Fußball. Erfurt schaffte es über weite Strecken nicht, den Ball souverän nach vorne zu bringen. Dabei sahen die gut 3800 Zuschauer vor allem eines: Ballstaffetten die immer wieder auf Philipp Klewin zurück gingen, selbst wenn der Ball schon in der gegnerischen Hälfte zirkulierte.

Der Erfurt Kepper schlug notgedrungen zehn, zwölf Mal den Ball nach vorne, wo ihn kein Rot-Weißer an den Stollen bekam. Frustrierend für die Zuschauer, die zunehmend ihrem Unmut Luft machten. Auch wenn es eine Unsitte ist, jeden Ballverlust mit einem Raunen zu kommentieren, statt das eigene Team in solchen Situationen anzufeuern.

Nach der Halbzeit blieb es torlos. Mainz war nach dem Anpfiff sogar die bessere zweier mittelmäßiger Mannschaften. Schaffte es aber nicht, Zählbares zu erwirtschaften. Erst gegen Ende der Partie suchte Erfurt erneut die Entscheidung. Kammlott oder Aydin hätten es auf dem Fuß gehabt, so musste die Fans mal wieder zittern. Und hatten, angesichts noch einer dicken Chance in der Schlussminute durch Mainz, allen Grund dazu.
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