Kommentar: Fair oder unfair - darf man Fairness nur von den Fans verlangen?

Immer wieder Diskussionen, liegen die Spieler da immer falsch? Archiv-Foto aus dem Spiel gegen Wehen-Wiesbaden, in dem auch das ein oder andere fragwürdig war. Besonders einer der Linienrichter hatte eine ganz eigene Auslegung der Abseitsregel. Foto: Heyder
Kein Mensch ist unfehlbar, jedenfalls habe ich noch keinen getroffen, auf den die Beschreibung zutreffen würde. Fairness im Stadion wurde dieser Tage von allen Fangruppierungen gefordert, da schließe ich mich glatt an. Gewalt hat nichts im Stadion zu suchen. Über stimmungsfördernde Maßnahmen wie "Böllern" gibt es geteilte Meinungen. Ich finde es sieht gut aus, es darf aber niemand dabei zu Schaden kommen. Also gehört es entweder kontrolliert abgebrannt oder eben doch verboten.

Was aber ist mit den Schiedsrichtern? Sind die vollständig raus aus der Nummer mit der Fairness? Wer die Berichte vom Spiel gegen den FC Heidenheim verfolgt hat, mag sich da wundern. Gegen eine Fehlentscheidung sagen vermutlich auch hartgesottene Fans nichts. Eine solche geballte Ladung wie gestern, muss mindestens verwundern. Was sagen die Schiedsrichterbeobachter in solchen Fällen? Werden da die Augen geschlossen? Das ist Wettbewerbsverzerrung und ist die dann auch fair? Im mdr-Beitrag (http://www.mdr.de/mdr-aktuell/video103244.html), die nicht im Verdacht stehen übermäßig pro Erfurt zu berichten, sind alleine vier spielentscheidende Falschentscheidungen auf 1.40 min zusammengefasst.

Zwei Mal glatt Rot, für Fouls, die höchstens gelbwürdig waren. Fall 1: Kopilas kommt von der Seite, trifft zu 100 Prozent den Ball, der ins Seitenaus fliegt. Mit Gelb könnte man evtl. noch leben, aber welche Bedingung für eine Rote Karte wurde hier erfüllt?

Der zweite Platzverweis gegen Möhwald: Der Junge sieht, dass er zu spät dran ist. Zieht deshalb sehr früh beide Beine an, statt mit gestreckten Beinen zu agieren. Mehr kann er in diesem Fall nicht tun, weil auch sein leichter und drahtiger Körper dem Trägheitsgesetz unterliegt.

Ein Handspiel, das am Ende keiner gesehen hat, mit anschließendem Elfmeter. Möckel hat beide Arme anliegen, mehr kann auch er nicht tun, solange das Abhacken von Gliedmaßen nicht erwünscht ist.

Ein nichtgegebener Elfmeter in der Schlussphase, als Drexler klar umgestoßen wird.

Was ist da los? Was machen die Unparteiischen? Entscheiden sie tatsächlich so fehlerhaft? Und falls ja, warum hat das keine Konsequenzen?

Erfurt kann sich zurecht als um mindestens einen Punkt betrogen betrachten. Und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison, haarsträubende Fehlentscheidungen haben bereits zu Beginn der Saison wichtige Punkte gekostet.

Gibt es da nicht auch eine Wechselwirkung, wenn man den Fans eines Klubs, egal welcher das ist, derartiges anbietet und den Ausgang eines Matches so beeinflusst?

Hier nocheinmal die Analyse eines Fifa-Schiris: http://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video103716...

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10 Kommentare
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Thomas Hahn aus Erfurt | 31.01.2013 | 21:42  
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René Arand aus Erfurt | 31.01.2013 | 22:17  
Axel Heyder aus Erfurt | 31.01.2013 | 23:19  
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Thomas Hahn aus Erfurt | 31.01.2013 | 23:58  
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René Arand aus Erfurt | 01.02.2013 | 00:00  
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Antje Hellmann aus Jena | 01.02.2013 | 13:24  
Axel Heyder aus Erfurt | 01.02.2013 | 13:45  
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Andreas Stricker aus Erfurt | 04.02.2013 | 20:10  
Axel Heyder aus Erfurt | 05.02.2013 | 09:43  
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Andreas Stricker aus Erfurt | 05.02.2013 | 14:21  
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