Leicht und locker zum Erfolg

Im der Begegnung der zweiten Mannschaften hatte der THC am Sonntagnachmittag die DJK/MJC Trier zu Gast. Gegen die ohne einige Stammspieler und Trainer Marcus Zeimet angereisten Moselstädterinnen hatten die THC-Damen keinerlei Probleme und behielten beim 41:22 (21:9) die Oberhand.

Nach dem teilweise schwachen Auftreten vom Vorabend, mussten sich die THC-Damen wieder auf den Ligaalltag konzentrieren. Mit der Bundesligareserve aus Trier gab eine Mannschaft ihre Visitenkarte ab, die noch um den Klassenerhalt kämpft und eigentlich unbedingt puntkten musste.
Allerdings machten die Gastgeberinnen diesem Plan von Beginn an einen Strich durch die Rechnung und hatten wenig Mühe mit der personell arg gebeutelten Moselstädterinnen. Der Start für die Thüringerinnen verlief nach Maß – bereits nach 10 gespielten Minuten führte der THC deutlich mit 7:1 und hielt klar das Zepter in der Hand. Aus einer starken Abwehr – dort war vorallem der Mittelblock nahezu unüberwindbar – heraus drückte die Mannschaft aufs Tempo und kam immer wieder zu besten Möglichkeiten. Im Gegensatz zum Vorabend wurden diese auch genutzt. Nach rund 15 Minuten reagierte Trier beim Stand von 11.3 mit einer Auszeit, wollte so den THC-Express stoppen oder zumindest etwas verlangsamen. Und das gelang für einen kurzen Moment sogar. Die Gäste verkürzten den Rückstand auf nur noch sechs Treffer (13:7/20.) ehe die THC-Damen dort weiter machten, wo sie vor der Unterbrechung aufgehört haben. Vier Treffer in Folge stellten den ersten 10-Tore-Abstand (17:7/23.) her, der sich bis zum Pausenpfiff noch erhöhte. Mit einer beruhigenden 21:9 – Führung ging es für den THC in die Kabine.

Der zweite Abschnitt begann, wie der erste endete. Die Gastgeberinnen zogen weiter ihre Bahnen und die ehemalige THC-Akteurin Anne Bocka im Tor der Miezen war an diesem Tag nicht zu beneiden. Auch wenn sich in den ersten Minuten einige leichte Fehler einschlichen, geriet der Erfolg nie in Gefahr. Frank Puttfarken setzte in den verbleibenden 20 Minuten wieder auf den Nachwuchs und brachte mit Isabell Schiano ein erst 16-jähriges Talent aus eigenen Reihen. Sie hatte einen Einstand fast nach Maß, erzielte vier Treffer für den THC. Am Ende stand für die Thüringerinnen ein deutliches, auch in dieser Höhe verdientes 41:22 auf der Anzeigetafel. Auch wenn die Verantwortlichen mehr als zufrieden sein konnten, gab es trotzdem etwas Kritik vom Trainer. Er bemängelte die vielen einfachen Fehler, die die Mannschaft phasenweise produzierte.

Für den THC war der Erfolg ein weiterer Schritt in Richtung 3. Liga im kommenden Spieljahr. Dass der Sieg aber aufgrund der Voraussetzungen vor dem Spiel nicht überbewertet werden darf, sollte allen klar sein. Am kommenden Sonntag geht es für die Mannschaft nach Fritzlar. Dort wartet ein anderes Kaliber und wird dem THC deutlich mehr abverlangen.

Statistik

Thüringer HC II: Lena Fischer; Lisa Friedrich (1), Kim-Merle Köster (3), Michelle Friedrich, Sarah Gebbert (1), Nadja Bolze (4), Elisa Pryjomysz (3), Franziska Fuhrmann (3), Shenia Minevskaja (9), Lena Petersen (2), Ulrike Jahn (11/2), Isabell Schiano (4).

Zeitstrafen: 1 – 2.

Strafwürfe: 3/2 – 2/2.

Schiedsrichter: Marion Reichert, Nicola Schnitzler (Mönchengladbach).

Bericht: Steve Hermann.
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