Nicht nur in wilden Wassern

Auch auf hohen Bergen fühlt sich der Wildwasserspezialist Ronald Krummrich zu Hause. Nachdem er 2009 eine Hochgebirgstour am Mont Blanc, den höchsten Berg der Alpen, absolviert hat. Wo er gleich einige 4.000er gegangen ist. Nämlich den Mont Blanc – Hauptberg mit 4.807 Metern und den Mont Blanc du Tacul mit 4.248, um nur die bekanntesten zu nennen, hat es ihn wieder auf einen Berg gezogen. Diesmal war es die Wildspitze. Die Wildspitze ist der höchste Berg von Tirol und der zweithöchste Berg von Österreich. Nur 28 m trennen ihn vom Großglockner. Mit seinem langjährigen Kajak-Partner, Dirk Schwethelm und seinem österreichischen Freund Michel, der auch Bergführer in Österreich ist und die Gruppe führte machten sich die drei am Morgen des 27.8. auf den Weg.

Im klassischen Bergsteigerdorf Vent starteten sie die Tour. Am ersten Tag gingen sie bis zur Breslauer Hütte. Von dort aus unternahmen sie einen Ausflug auf den nahen Gletscher um einen kleinen Gletscherkurs abzuhalten, den sie sehr kurz hielten da das Wetter kippte und es innerhalb von Minuten zu schneien anfing.

Sie übernachteten in der Breslauer Hütte, um mit dem Aufstieg zeitig am Sonntagmorgen gegen 4:30 Uhr starten zu können. Die Alpenvereinshütte ist bestens mit Bettenplätzen und Matratzenlagern ausgestattet. Zudem wurde sie auch mit dem DAV-Umweltgütesiegel ausgezeichnet (aufgrund vorbildlicher Energieversorgung, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abfallentsorgung,...).

Zeitig in der Früh starteten sie und folgten dem Weg Richtung Wildspitze. Die Seilschaft, die vom Bergführer Michel geleitet wurde, zog den Gang über den Jubiläumsgrad mit einer Überschreitung vom Nordgipfel vor, da an diesem Tag viele Bergsteiger auf dem Weg zur Wildspitze unterwegs waren. Auf dieser Route waren sie so ziemlich allein unterwegs, auch weil sie wesentlich länger und auch nicht ganz einfach zu gehen ist.

Als sie auf dem Gipfel der Wildspitze angekommen waren bot sich eine überragende Fernsicht mit einem kolossalen Rundblick zu den Gipfeln im Wallis und den Dolomiten. Im Norden erkannten sie den 3599 m hohen Similaun Grenzberg. Im Vordergrund die Kreuzspitze und links die Talleitspitze. Im Südwesten ragt die 3738 m hohe Weißkugel deutlich aus dem Gipfelmeer empor.

Nach einem Gipfelfoto stiegen sie wieder ab. Mit einer großen Menge an Appetit und Durst kehrten sie zur Breslauer Hütte zurück. Die letzte Teilstrecke nach Vent erleichtern sie sich, mit dem Sessellift. Großartige Eindrücke von Tirols Oberhaupt, der Wildspitze, konnten sich die Thüringer mitnehmen und noch lange davon zehren.
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