Ötztal, der Höhepunkt Tirols

      WASSER, ERDE UND LUFT sind die Elemente, in denen sich die Ötztaler Outdoor-Abenteuer abspielen. Raften, Canyoning, Kayak, Kanu, Klettersteig oder Tandemflug – für Sportbegeisterte und Action-Fans gibt es im Ötztal jede Menge zu erleben.

FÜR WANDERER UND GIPFELSTÜRMER ist das Ötztal gleichermaßen ein El dorado. Wen der Berg ruft, den erwartet ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen, vielleicht ja sogar eine Hochgebirgstour auf einen der 250 imposanten Dreitausender, die das Ötztaler Panorama krönen.
OB ANFÄNGER ODER PROFI, ist einerlei. Damit auch wirklich alle auf ihre Kosten kommen, sind die Angebote ausgewogen, nach Schwierigkeitsgraden gestaffelt und im Angebotsfolder „Outdoor" übersichtlich zusammengefasst. Ausgebildete Guides sorgen dafür, dass man auch das größte Abenteuer sicher übersteht.

Aber auch das legendäre „Sickline“-Rennen gehört mittlerweile zum Ötztal. Zum fünften Mal in Folge findet auf der legendären Wellerbrückenstrecke im österreichischen Ötztal die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship statt. Vom 29. September bis 2. Oktober treffen sich die 150 weltbesten Wildwasser- und Extrempaddler in Tirol, um beim Rennen auf der Ötztal Ache den Extremweltmeister 2011 zu küren.

Wie auch im letzten Jahr rückt die Wellerbrückenstrecke der Ötztaler Ache in den Mittelpunkt des Renngeschehens. Insgesamt werden 150 Starter zum Rennen zugelassen. Sie kommen in diesem Jahr aus 20 Nationen, wie Australien, Neuseeland, Argentinien, Brasilien, den USA, Kanada, Russland und aus ganz Europa. Top 25 des letzten Jahres haben ihren Startplatz sicher, die übrigen 125 Startplätze werden nach dem Prinzip „First Come, First Serve“ an Kajaker, die Wildwasser Stufe 5 beherrschen, vergeben. Oliver Schwarz, Tourismusdirektor im Ötztal, freut sich schon heute auf die zahlreichen Gäste und Wildwassersportler, die neben den Aktiven das Ötztal und die Ötztaler Ache bevölkern werden.

Aber auch Sportler aus Thüringen, aus dem SVC-Erfurt gehen hier an den Start um sich mit der Weltweiten Extrem-Kajak-Szene zu messen. Max Märker ist einer derjenigen, die sich an die Wellerbrücke wagen. Er hat seinen Lebensmittelpunkt am Anfang des Jahres nach Österreich verlegt und arbeitet dort für ein großes Outdoorunternehmen als Raftguide und Kajakguide. Phillip Liebert ist der zweite aus der Erfurter Kanuschmiede, der sich an die Wellerbrücke wagt. Phillip wohnt in Sömmerda und ist schon immer an richtig viel und schwerem Wildwasser interessiert.

SAFETY FIRST
An der Wellerbrücke wartet die Ötztaler Ache, mit einer der weltweit schwierigsten Wildwasserpassagen, auf perfekte Voraussetzungen, um dort die besten Extremkajaker der Welt zu küren. Aus Sicherheitsgründen ist die Wellerbrückenstrecke von den Behörden jedoch das ganze Jahr über gesperrt und wird nur für den Zeitraum der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship geöffnet. „Absicherung ist in unserem Sport lebenswichtig und gehört beim Wildwasser-Kajaken eigentlich zu den Routineaufgaben,“ sagt Olaf Obsommer, Vater der Sickline. „Aber es ist schon was anderes, ob man für eine kleine Gruppe von Paddelkollegen, die man sehr gut kennt, verantwortlich ist oder für eine Gruppe von 100 Athleten aus 20 Nationen. Da muss man schon ganz andere Geschütze auffahren.“ Wasserrettung, Bergrettung und Österreichisches Rotes Kreuz arbeiten bei der adidas Sickline WM Hand in Hand, um die bestmögliche Absicherung der Athleten aus aller Welt zu gewährleisten. Dabei kommt es auch zum Einsatz innovativer Rettungsmittel, wie einer redundanten Seilbahn, die von der Bergrettung Tirol bereits im Vorfeld der Veranstaltung errichtet wird, um Rettungswege- und Rettungsintervalle in dem äußerst schwierigen Einsatzgelände zu verkürzen und den Rettungskomfort zu erhöhen. Die herausfordernde Aufgabe ist gleichzeitig eine willkommene Übung für das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu Land, zu Wasser und am Berg. „Durch die adidas Sickline WM hatten wir die Möglichkeit, unser Know-how und Können eindrucksvoll in einem schwierigen Gelände zu demonstrieren“, sagt Peter Veider, Geschäftsführer der Bergrettung Tirol. „Wir freuen uns schon auf die diesjährige Veranstaltung.“ Auch Michael Huber von der Österreichischen Wasserrettung Tirol ist von der Zusammenarbeit mit den anderen Rettungskräften und den Organisatoren im Rahmen der adidas Sickline WM begeistert: „Obwohl wir bereits mehrere internationale Events abgesichert haben, waren die Größe und der Umfang dieser Veranstaltung etwas besonderes. Die Bereitschaft seitens des Veranstalters ein solch umfangreiches Sicherheitskonzept zu erstellen und dann auch umzusetzen, war für uns gänzlich neu. Da das Thema Sicherheit im Vordergrund stand, würden wir diese Weltmeisterschaft als vorbildlich bezeichnen.“ Unterstützt werden die Rettungskräfte durch das veranstaltungseigene, 10-köpfige hf Safety Team bestehend aus Kajakexperten, die in Safety-Kajaks im Wasser und mit Wurfsäcken an Land zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. „Ich glaube es gibt wenige Sportevents, die ein so hohes Augenmerk auf die Sicherheit legen“, sagt Race Director Mike Hamel, Geschäftsführer der umsetzenden Agentur Planet Talk. „Wir denken immer einen Schritt voraus. In diesem Jahr haben wir für unsere Athleten sogar eine persönliche Unfallversicherung abgeschlossen. Zum Glück mussten wir in den vergangenen Jahren noch niemanden bergen, aber bei Rettungsaktionen tritt häufiger das Problem auf, dass der Gerettete nicht ausreichend versichert ist. Hiervor wollen wir unsere internationalen Teilnehmer schützen und haben eine Unfallversicherung für das Wochenende in der Startgebühr inkludiert, die für Bergungskosten wie Helikoptereinsatz, Rücktransport, Invalidität oder kosmetische Operationen eintritt.“

Programm
Donnerstag, 29. September
14:00 - 21:00 Anmeldung im Saal EZ
18:00 - 20:30 Abendessen im Saal EZ
20:30 - 21:00 Race Briefing im Saal EZ (Pflicht für alle Teilnehmer!)
Im Anschluss Welcome im Saal EZ
Freitag, 30. September
09:00 - 10:00 Training/ Pflichtlauf, Gruppe I (Startnummern 71-200)
10:00 - 10:05 1. Lauf Frauen
10:05 - 10:30 1. Qualifikationslauf, Gruppe I (Startnummern 71-200)
10:30 - 11:30 Training/ Pflichtlauf, Gruppe II (Startnummern 1-70)
11:00 - 19:00 adidas Reload Center
11:30 - 12:00 1. Qualifikationslauf, Gruppe II (Startnummern 1-70)
12:00 - 13:00 Lunch
13:30 - 13:35 2. Lauf Frauen
13:35 - 14:30 2. Qualifikationslauf, Top 90
15:00 - 16:30 hf Sicherheitsübung
15:00 - 17:00 Training „Wellerbrücke" (2 Läufe)
18:00 - 20:00 Abendessen im Saal EZ
20:00 - 20:30 Race Briefing im Saal EZ (nur Finalisten!)
20:30 - 22:30 Big-O Movie Night im Saal EZ
Samstag, 1. Oktober
08:00 - 10:00 Training „Wellerbrücke"/ Pflichtlauf (nur Finalisten!)
10:00 - 19:00 adidas Reload Center
10:00 - 11:30 Viertelfinale, Top 48
11:30 - 12:15 Halbfinale, Top 26
13:00 - 14:00 WM Finale mit anschließendem Flower Award
14:00 - 15:00 Lunch
18:00 - 20:00 Abendessen im Saal EZ
20:00 - 20:30 Siegerehrung im Saal EZ
21:30 Champions Party im River Haus / AREA 47

Startliste
1 Alexander Joe GBR
2 Aryes Craig GBR
3 Ashworth Seth GBR
4 Bain David GBR
5 Barbosa João POR
6 Bartsch Domenik GER
7 Baues Philip GER
8 Bayly Brendan NZL
9 Bellen Timo GER
10 Bertola Paolo ITA
11 Bloder Marcel AUT
12 Böckelmann Paul GER
13 Brandao Ricardo POR
14 Brennan Ronan IRE
15 Brooks Richard GBR
16 Brunetti Filippo ITA
17 Buzzi Daniele ITA
18 Buzzi Paolo ITA
19 Campbell John IRE
20 Caride Alvarez Gael ESP
21 Cetinköprülü Sepp GER
22 Csonka Peter SVK
23 Curtis Tyler CAN
24 Danilov Dimitry RUS
25 Dawson Mike NZL
26 Dillier Florian SUI
27 Dörfler Fabian GER
28 Dumoulin Mathieu FRA
29 Durrant Adrian IRE
30 Eichfelder Uwe GER
31 Eisenhut Andreas GER
32 Fernandez Aritz ESP
33 Fischer Ron SUI
34 Foot Tuscany GBR
35 Franco Marcio BRA
36 Friedl Matthias AUT
37 Funke Thomas GER
38 George Toni NZL
39 Gibbins Philip AUS
40 Griffin Patrick USA
41 Guidi Marco ITA
42 Gurrieri Silvio Alberto ARG
43 Häberling Severin SUI
44 Hägler Sharon-Sven SUI
45 F Halašová Nina SVK
46 Haller Daniel ITA
47 Harris Robert GBR
48 Healy Colm IRE
49 Herrera Abraham ECU
50 Herrmann Joop GER
51 Herzig Daniel AUT
52 Hjort Benjamin NOR
53 Hohenwarter Peter AUT
54 Hradilek Vavrinec CZE
55 Hummel Markus GER
56 Immler Anton SWE
57 Jackson Dane USA
58 Jackson Eric USA
59 F Jull Louise NZL
60 Kalkbrenner Lukas GER
61 Kargl Tobias GER
62 Karl Matthias GER
63 Kelm Jan-Thorbjörn GER
64 Kiryanov Alexey RUS
65 Kralj Dejan SLO
66 Krutyansky Mikhail RUS
67 Lauder Bradley NZL
68 F Lawrence Rosalyn AUS
69 Letton Ian GBR
70 Levinson Isaac USA
71 Lexa Basti GER
72 Liebert Philipp GER/ Thüringen/ Sömmerda/ SVC-Erfurt
73 Lippek Anton GBR
74 F Loir Caroline FRA
75 Loughnane Barry IRE
76 Lukin Alexej RUS
77 Luppa Peter GER
78 Märker Max GER / Thüringen/ Erfurt/ SVC-Erfurt
79 Mannheim Florian GER
80 Mannheim Tobias GER
81 Marnics Tomass LAT
82 Matiue Pascoal MOZ
83 Mauracher Bernhard AUT
84 Mc Govern Paddy IRE
85 Milton Graham GBR
86 Murphy Michael USA
87 Nemec Jakub CZE
88 Nietzold Tobias GER
89 Niklas Michael GER
90 F Noval Marta POR
91 O'sullivan David IRE
92 Paglino Nicola ITA
93 Pechnikov Alexey RUS
94 Pellegrini Alexander SUI
95 Pion Stephane FRA
96 Platonov Petr RUS
97 Poberaj Nejc SLO
98 Rabico Costa Jorge POR
99 Ramazza Michele ITA
100 Rieger Jesko GER
101 Ripper Tim GBR
102 Rodrigues Pedro POR
103 Roozenburg Johann NZL
104 Rybnikov Vanya RUS
105 Sage Rusty USA
106 Sandvik Dag NOR
107 Sarasola Mikel ESP
108 Schröder Malte GER
109 Scutt Peter GBR
110 Serrasolses Gerd ESP
111 Simma Johannes GER
112 Steidl Bernhard AUT
113 Stenglein Jakobus GER
114 Suffys Jeroen BEL
115 Sutton Jamie NZL
116 Sutton Sam NZL
117 Taurino Federico ITA
118 Tillmann Thorsten GER
119 Trifonov Artem RUS
120 Troutman Nick CAN
121 Tschojer Georg AUT
122 Tykal Jiri CZE
123 F Urwin Louise NZL
124 Vierstraete Woute BEL
125 Volke Yannick GER
126 Voskoboynikov Egor RUS
127 Wakeling Tom GBR
128 F Wegman Martina NED
129 Wicht Armin GER
130 Wilhelm Lukas GER
131 Wissner Markus GER
132 Young Daniel GBR
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