Ohne Druck zu den Elfen

Am 19. Spieltag der Hauptrunde reist der Thüringer HC zum Spitzenspiel nach Leverkusen und gastiert am 27. Februar ab 16 Uhr bei den Elfen von Bayer. Auch wenn es im Hinspiel die bisher einzige Saisonniederlage gab, kann der THC entspannt aufspielen.

Nach dem Erfolg gegen den Frankfurter HC fehlen dem THC nur noch zwei Siege aus den verbleibenden vier Spielen um als Tabellenerster in die PlayOffs zu starten. Dies dürfte also den Mädels um Trainer Herbert Müller nicht mehr zu nehmen sein.

In Leverkusen wartet eine hoch motivierte Bayer-Sieben, die jeden Punkt braucht um in der engen Tabellensituation um die Plätze zwei bis vier die optimale Ausgangsposition zu erreichen. Leverkusen verlor in der Liga nur die Duelle gegen die direkten Konkurrenten aus Buxtehude und Leipzig und würde sich mit einem Sieg über den THC auf Rang zwei des Klassements schieben. Andernfalls droht Rang fünf und damit Oldenburg bereits im Viertelfinale. Gefährlich ist die Achse Rückraum Kreis, wo mit Laura Steinbach, Anne Jochin, Denisa Glankovicova und Anna Loerper wurfstarke und technisch versierte Akteure auch das Spiel mit der kräftigen Kreisläuferin Steffi Egger gut nutzen. Dort hatte der THC in den beiden bisherigen Begegnungen der Saison enorme Probleme dies gut zu verteidigen. Die jungen, schnellen Außen müssen aber trotzdem im Blick behalten werden. Elisabeth Garcia-Almendaris und besonders Marlene Zapf, die in beiden Spielen zweistellig traf, haben dort einen enormen Leistungssprung gemacht.

Beim THC steht ein Fragezeichen hinter Steffi Subke, die sich noch mit Rückenproblemen herumplagt. Auch Pearl van der Wissel ist angeschlagen und Petra Popluharova hat sich eine Zerrung zugezogen. Ärgerlich ist der verloren gehende Rhythmus nach dem Pokalspiel in Oldenburg. Zwei Wochen ist dann kein Spiel, dann binnen drei Tagen die letzten Hauptgruppenspielen um dann sofort in die PlayOffs zu starten.

Der Sonntagtermin bietet der Mannschaft eine gute Option für ein länger gehegtes Vorhaben. Die Damen holen sich Appetit bei der Bundesliga-Volleyballpartie des SWE-Teams Erfurt gegen den Dresdener SC. Auf Einladung der Volleyballerinnen werden das Trainerteam und mehrere Spielerinnen gegen den Tabellenführer aus Elbflorenz die Daumen drücken. Ausdruck von Solidarität im Frauenbereich. Hier ist der Freistaat nämlich erstklassig! Neben den Handballerinnen vom THC und den Volleyballerinnen aus Erfurt spielen auch der VfB Suhl (Volleyball) und der FF USV Jena (Fußball) in der 1. Bundesliga.

Getickert wird aus Leverkusen auch. Ab 16 Uhr laufen die Infos wie gewohnt über mdr.de, der THC-Homepage und auf der mdr-Videotextseite 260.

Autor: Marco Welsch
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