Radrennen, Hainleite am 10.06.2012

Gesamtwertung, Danny van Poppel!!
Der Mann in Gelb siegt auch beim Radklassiker Hainleite

Den Holländern gefällt es offenbar in Thüringen. Nach ihrem Vortagserfolg beim Prolog in Sangerhausen trumpften die Jungs vom Team Rabobank auch beim Radklassiker Hainleite auf.

Thüringen-Rundfahrt: Niederländischer Doppelerfolg bei der Hainleite

Erfurt (rad-net) - Danny van Poppel hat die 1. Etappe der 37. Internationalen Thüringen Rundfahrt gewonnen. Auf dem Klassikerkurs Hainleite siegte der 18-jährige Niederländer in Erfurt nach 176,9 Kilometern und einer Fahrzeit von 4:04:41 Stunden im Spurt aus dem geschlossenen Hauptfeld klar vor seinem Landsmann und Teamgefährten Moreno Hofland und dem Cottbuser Nikias Arndt.
Van Poppel, der nach dem Teamsieg am Sonnabend beim Mannschaftszeitfahren bereits in Gelb gestartet war, verteidigte damit seine knappe Gesamtführung – aufgrund der gemeinsamen Zeitfahrbestzeit natürlich vor seinen Landsleuten Hofland, Olivier und Goos. «Ich bin von mir selbst überrascht», gestand Van Poppel im Ziel. «Dieser Auftakt gibt uns natürlich viel Selbstvertrauen», erklärte der jüngste Spross von Jean Paul Van Poppel. «Aber am Montag geht es erst richtig los - und dann gleich in die Berge».

Die Vorentscheidung auf der Hainleite fiel einmal mehr auf der letzten der drei bergreichen und bis zwölf Prozent steilen Schlussrunden durch den Erfurter Steigerwald, wo mit dem Russen Kirill Yatsevich der letzte Ausreißer des Tages erst drei Kilometer vor dem Ziel gestellt werden konnte.

Vier andere hatten den Klassiker über mehr als 100 Kilometer lang bestimmt. Bereits nach 40 Kilometern war dem 124-köpfigen Feld ein Quartett mit den Belgiern Wietse Bosmans und Sander Helven sowie dem Niederländer Sebastiaan Pot und dem Ingolstädter Bundesligaspitzenreiter Alexander Grad entwischt, das bis zur Bergwertung am Kyffhäuser einen Vorsprung von fast acht Minuten herausgefahren hatte. Doch als sich das Thüringer Energie Team nach der kurvenreichen Abfahrt vom Barbarossa-Berg entschlossen vor das Feld spannte und später in den Rabobankern und Australiern immer mehr aufdrehende Tempopartner fand, schmolz der Vorsprung des Quartetts wie Butter an der Sonne auf dem Rückweg nach Erfurt bereits bis auf eine Minute. Auf den schweren Finalrunden wurden die Karten dann neu gemischt, bis es schließlich doch noch zum Massensprint kam.
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