Ranglistenrennen im Kanu-Slalom in Österreich

Am 26.-28. August fanden im österreichischen Oetz im schönen Tirol die Ranglistenrennen im Kanu-Slalom statt. 30 Vereine mit 134 Aktiven waren im Tiroler Oetztal zum Rennen gemeldet. Auch der SVC Erfurt war mit 5 Sportlern und 2 Trainern hoch motiviert in Oetz zu gast.

Am Freitag, den 26.8. wurden die Sportler zur Bootsvermessung gebeten, bei der das Material nach den Normen im Kanu-Slalom geprüft und gemessen wird (Länge, Breite, Gewicht, CE-Norm usw.). Die Trainer und Betreuer trafen sich bei der Mannschaftsleiterbesprechung wo verschiede Dinge besprochen und diskutiert wurden. Wie zum Beispiel auch der immer wieder stark schwankende Wasserstand der Oetztaler Ache, was den Ausrichtern und Organisatoren immer wieder zu schaffen macht und vor Probleme stellt.

Die Oetztaler Ache ist ein Wildfluss in Tirol, der von verschiedenen Gletscherflüssen gespeist wird. Anders als Flüssen in unseren Breitengraden, die Hochwasser bekommen wenn es stark regnet, ist es bei einem Gletscherfluss so, dass er bei sehr warmen Temperaturen über 2000 Meter Wasser bekommt. So war es auch am Samstag, dem ersten Wettkampftag. Der Wasserpegel stieg über Nacht, dank der sehr sommerlichen Temperaturen, massiv an, sodass die Veranstalter den Wettkampf erst verschoben und gegen Mittag ausfallen ließen. Am Samstag und in der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Kälteeinbruch, sodass es auf 2000 Meter schneite und die Temperaturen im Gebirge unter null fielen und schon war es Schluss mit dem Zusatzwasser. Der Wettkampf konnte endlich beginnen.

Barbara Märker berichtete, dass sie sehr positiv über die Leistungen von Kilian Pauligik überrascht war, der solch ein schweres Rennen mit solch einer schweren Strecke noch nie gefahren hat. Kilian startete im Rahmen-Rennen und belegte dort den für ihn hervorragenden 5. Platz. Trainerin Märker sagte dazu: „Ohne 50 Strafsekunden, nur eine kleine Torberührung, von ihm eine sehr gute Leistung“. Die Männer im K1 könnten sich nicht ganz so gut in Szene setzen. Sie belegten im Ranglistenrennen der Herren im K1 die Plätze 31 für Felix Hinkfuß, Platz 35 für Philipp Liebert und Platz 38 für Max Märker. Phillip und Max konnten sich bei diesem Rennen schon mal an die Eigenheiten der Oetztaler Ache gewöhnen. Sie starten im Oktober in Oetz zum inzwischen schon legendären Wellerbrückenrennen „SickLine WM“ um den Titel des Weltbesten Extrem Kajaker.
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