Rot-Weiß Erfurt gewinnt das Ostduell gegen Chemnitz mit 2:0 im Steigerwaldstadion

Der Torschütze zum schnellen Tor: Kevin Möhwald. Fotos: Heyder
Erfurt: Stadion | Erfurt legte los wie die Feuerwehr, in der 3. Minute hatte Möhlwald den richtigen Platz auf dem Spielfeld eingenommen, von dem aus er Erfurt mit 1:0 in Führung bringen konnte. Ein sehenswerter Fernschuss und ein Pentke, der pennte ...
Danach war Chemnitz von der Rolle, da ging nicht viel zusammen bei den Himmelblauen. Das Erfurt-Gewitter verdüsterte den Himmel der Sachsen. Und Erfurt bekam Chance um Chance. Wie Czichos, der aus fünf Metern über den Kasten zielte (15.). Nahezu die gesamte erste Halbzeit benötigte Chemnitz, um sich wieder zu fangen. Mit einem 1:0-Rückstand gingen sie reichlich glücklich in die Pause. Das Einzige, was man Erfurt zu diesem Zeitpunkt vorwerfen konnte, war, dass sie nicht mehr aus ihren Chancen machen konnten. Davon gab es einige hochklassige. Der Ball lief gefällig zwischen den Reihen, vor allem Sebastian Tyrala und Kevin Möhwald machten das Spiel schnell, das Pressing begann früh. Es kam immer wieder zu guten Szenen.

Nach der Pause Erfurt weiterhin besser


Nach dem Pausentee sollte man erwarten, dass Chemnitz hochmotiviert aus der Kabine kommt und sofort den Ausgleich sucht. Doch denkste! Einzig Erfurt war es, das Druck entfalten konnte. Kammlott zwischenzeitlich mit einem Fallrückzieher, der sicherlich Tor des Montas geworden wäre, mit ein paar Zentimetern weiter rechts. Das Spiel erlahmte jedoch nach 20 Minuten zusehends und das wiederum nutzte Chemnitz, um gegen Ende der zweiten Halbzeit immer stärker zu werden. Vollständig unnötig begann für die Erfurter das Zittern um die drei Punkte, die die Spieler während der Partie doch schon so lieb gewonnen hatten. Ein wie gewohnt auf der Linie starker Klewin war es, der den Ausgleich mit der Abwehr eines Kopfballs von Tim Danneberg verhinderte. Zudem half der Pfosten nocheinmal mit, die bis dahin dünne 1:0-Führung zu halten. Erfurt war plötzlich wieder wach und konnte mit einer schönen Aktion, die Brandstetter knapp daneben semmelte, wieder ein Zeichen setzen. Doch bis in die Schlusssekunden der 94. Spielminute dauerte es, bis der eigewechselte Kadric den Endstand markierte, nachdem Erfurt einen Konter schön bis zum Ende gespielt hatte. Mit Amer Kadric' Tor rutscht Erfurt nun knapp auf den zweiten Rang mit einem Treffer mehr, als das punktgleiche Dresden. Allerdings könnte morgen Bielefeld, der Auswärts-Gegner kommende Woche, mit einem Sieg in Münster die Tabellenspitze übernehmen und damit Erfurt auf Rang drei schieben.

Tore: 1:0 Möhwald (3.), 2:0 Kadric (90.+4)
FC Rot-Weiß Erfurt
Klewin - Odak, Kleineheismann, Möckel, Czichos - Menz - Wiegel,
Tyrala (80. Baumgarten), Bukva (71.Kadric) - Kammlott (62.Brandstetter), Möhwald

Chemnitzer FC

Pentke - Conrad, Röseler (84.Hansch), Endres, Poggenberg - Lais (59. Kehl-Gomez), Danneberg - Türpitz, Stenzel, Ofosu (59. Glasner) - Fink

Zuschauer: 7.439
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3 Kommentare
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Andreas Stricker aus Erfurt | 19.10.2014 | 17:46  
Axel Heyder aus Erfurt | 20.10.2014 | 12:00  
626
Andreas Stricker aus Erfurt | 20.10.2014 | 14:55  
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