Rot-Weiß Erfurt: Marco Engelhardt geht, was meinen Sie? Richtig oder ein großer Fehler?

Gekämpft hat Engelhardt immer, die kreativen Ideen nach vorn aber fehlten. Foto: Heyder
Erfurt: Stadion |

Kommentar:

Marco Engelhardt, Noch eine Hilfe für den Verein? Die Frage lässt sich mit einem klaren "Jein" beantworten. "Ja" deshalb, weil er in der vergangenen Saison mit seiner Erfahrung dafür gesorgt, dass schnelle Tempogegenstöße des Gegner oft unterbunden wurden. Immer dann, wenn RWE spielerisch nicht in der Lage war, die Situationen zu lösen. Nicht umsonst hat er sich so viele Gelbe Karten eingefangen. Engelhardt hat gekämpft und gebissen. Nein, nicht so wie Suarez, sondern auf die eigenen Zähne. Ein Kämpfer.

Ein "Nein" deswegen, weil die Erwartungen, die man in einen Ex-Nationalspieler gesetzt hat, nicht erfüllt wurden. Seine Standards waren harmlos, ein Sonntagsschuss im Jahr reicht nicht aus. Zu oft flatterten die Bälle Richtung Anzeigetafel, fast immer zu hoch gerieten die getretenen Freistöße. Der geniale Pass kam nicht. Mit den Spielideen a lá Möhwald konnte er nicht mehr mithalten. Zu lange dauerte der Spielaufbau. Die Station Engelhardt blieb zu statisch. Auch auzurütteln hat er die Mannschaft nicht vermocht. In einem Spiel, wie im Pokal gegen Jena, braucht es Spieler, die in der Lage sind die Truppe wach zu rütteln, mit einem Alleingang ein Tor zu erzwingen und das berühmte Ruder herum zu reißen. Von einen Ex-Bundesligaprofi muss man das erwarten können.

Hier die Pressemitteilung des Vereins:


"Der FC Rot-Weiß plant in Zukunft nicht mehr mit Mittelfeldspieler Marco Engelhardt (33). Der Verein möchte im Hinblick auf die Mission 2016 in seiner Personalplanung auf jüngere Kräfte setzen. Verein und Spieler sind daher seit Tagen in ruhigen und sachlichen Gesprächen über eine Auflösung des eigentlich bis Sommer 2015 laufenden Vertrages. Um dem Spieler die nötige Ruhe für seine eigene Zukunftsplanung zu geben, war daher zwischen Verein, dem Spieler und seinem Berater einige Tage Stillschweigen vereinbart worden. Der ehemalige Nationalspieler war im Winter 2012 vom Karlsruher SC kommend an den Steigerwald zurückgekehrt, wo er schon von 1999-2001 spielte. In den dazwischen liegenden Jahren war er für den 1. FC Kaiserslautern und den 1.FC Nürnberg aktiv, mit dem er 2007 den DFB-Pokal gewann. Wir bedanken uns für seine Zeit beim RWE und wünschen Marco für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg."
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8 Kommentare
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Andreas Stricker aus Erfurt | 27.06.2014 | 13:03  
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Fedor Freytag aus Erfurt | 28.06.2014 | 10:24  
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Andreas Stricker aus Erfurt | 28.06.2014 | 11:52  
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Fedor Freytag aus Erfurt | 28.06.2014 | 13:08  
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Andreas Stricker aus Erfurt | 28.06.2014 | 14:25  
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Fedor Freytag aus Erfurt | 28.06.2014 | 16:26  
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Herr Rychlewski aus Gotha | 30.06.2014 | 09:17  
Axel Heyder aus Erfurt | 30.06.2014 | 09:59  
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