Rot-Weiß vernascht die Schwarz-Gelben Bienchen: Erfurt vs. Dresden 2:0, Schalke-Besieger-Besieger

Und. Da war er drin! Klasse Andreas Wiegel! Fotos: Heyder

Schwarze Wolken zogen über den Steigerwald

- zu befürchten hatte Rot-Weiß Erfurt deshalb aber nichts. Mit Außnahme einiger Regentropfen. Ansonsten schaukelte Rot-Weiß eine frühe Führung aus der 16. Minute mehr oder weniger souverän nach Hause. Von der Spielanlage, und ich lobe ungern die Gegner, war Dresden wohl besser, als es der Endstand vermuten lies. Große Ballsicherheit, gute Zweikampfwerte und schnelle Ballgewinne. Effektiv waren sie heute nicht, denn die versammelte Kraft des Dynamos reichte nicht, um auch nur ein Tor in Erfurt zu erzielen.

Schalke-Besieger-Besieger


So darf sich Rot-Weiß Erfurt getrost Schalke-Besieger-Besieger nennen. Das ist doch mal was! Zwar stagniert Erfurt auf dem Tabellenplatz 7, jedoch ist der Anschluss an die oberen Plätze gehalten und gegen schwere Mannschaften wie Cottbus, Rostock und eben heute Dresden haben sich die Thüringer gut behauptet. Das macht Hoffnung für den Rest der Saison.

Ein gutes Zusammenspiel und ein brandgefährlicher Brandstetter setzen Dresden früh unter Druck. Aber auch die Gäste wussten sich zu wehren. Gerade nachdem Wiegel Erfurt mit einem wunderschönen Treffer in Führung gebracht hatte (16. Minute), steigerten sich die Schwarz-Gelben Fußballer im Bienen-Outfit auf ein ansehnliches Maß.

Das wiederum bot für Erfurt die Möglichkeit, einige Nadelstiche zu setzen. Trainer Walter Kogler hatte die richtige Taktik gewählt vor einem schweren Spiel. Und: Er hat seine Elf schon vor der Begegnung zum Favoriten erklärt. Sehr mutig, und nicht unbegründet, wie sich gezeigt hat.

Es trat ein, was so oft passiert. Mannschaften, die im Pokal Grandioses leisten haben in der Liga im Anschluss ihre Probleme. Bei der jungen und hungrigen Dresdner Truppe war das allerdings eine kleine Überraschung ud so nicht zu erwarten. Gerade in der zweiten Hälfte war von Dresden nicht mehr viel zu sehen. Der genesene Kevin Möhwald sorgte für reichlich Schwung aus der Mitte. Und zudem zum zweiten Erfurter Tor, das wichtig für den weiteren Spielverlauf war.

Dresden musste nun kommen, was immer wieder Räume für die Erfurter Konter bot. Ganz zum Ende hatte Dresden nochmal dicke Chancen. Eine Rettungstat von Jens Möckel, der selbst in Dresden mal spielte, sowie ein unglaublich starker Philipp Klewin sorgten dafür, dass die Null am Ende auf der Tafel der Gegentore bestehen blieb.



Statistik:

Tore: 1:0 Wiegel (16.), 2:0 Möhwald (65.)
Aufstellung FC Rot-Weiß Erfurt: Klewin - Judt, Möckel, Kleineheismann, Czichos - Menz, Möhwald - Wiegel (90. Kadric), Tyrala, Bukva (85. Eichmeyer) - Brandstetter (78. Kammlott)

Aufstellung SG Dynamo Dresden: Kirsten - Teixeira, Sabah, Jannik Müller, Vrzogic - Moll, Fiel (82. Kreuzer) - Eilers (72. Zeldenrust), Dürholtz, Stefaniak (66. Baumann) - Comvalius

Zuschauer: 10.676
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4 Kommentare
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Thomas Hahn aus Erfurt | 24.08.2014 | 12:09  
Axel Heyder aus Erfurt | 24.08.2014 | 12:26  
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Thomas Hahn aus Erfurt | 24.08.2014 | 12:30  
Axel Heyder aus Erfurt | 26.08.2014 | 09:26  
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