RWE gegen Hansa Rostock: Erste Hälfte hui, zweite Hälfte pfui! Fußballmagerkost nach der Pause

Sieht einfach aus: Torhüter umkurven und dann einfach rein machen das Ding. Fotos. Axel Heyder
Erfurt: Stadion |

Rot-Weiß Erfurt hat sich im letzten Heimspiel der Saison von seinen Fans mit einen 1:1 gegen Hansa Rostock verabschiedet.

So richtig spannend war die Partie nur bis zur Pause, auch wenn der scheidende Kapitän Nils Pfingsten-Reddig, sonst eine Bank am Elfmeterpunkt, die große Möglichkeit zum Heimdreier gehabt hätte und noch einmal hätte Würze in die Partie bringen können.

Doch von vorne: Erfurt begann gar nicht so übel, wie sich ein 0:1 nach zwei Minuten anliest. Die erste Chance gehörte jedenfalls Erfurt, das den Ball in den Strafraum der Gäste brachte (1.). Doch ein klares Handspiel und den damit fälligen Elfmeter hatten die Schiedsrichter übersehen oder als angeschossen gewertet. Allerdings war die Hand derart hoch, dass man durchaus hätte anders entscheiden können.


Im Gegenzug der Gegentreffer


Im direkten Gegenzug schoss Hansa aber mit einem Flachschuss in die Erfurter Maschen. Da gab es nichts zu halten für Philipp Klewin. Der frühe Gegentreffer und der Druck der Hanseaten ließ die Erfurter fahrig werden. Es dauerte eine Viertelstunde, bis sich das Kogler-Team wieder gefangen hatte.

Warum Hansa plötzlich die Zügel locker lies, bleibt ihr Geheimnis. Jedenfalls machte Erfurt deutlich mehr und wurde durch den Ausgleich von Karsten Kammlott in der 20. Minute belohnt. Gleich sieben Minuten später hätte Jonas Nietfeld einen weiteren Nadelstich setzen können. Mit einem schönen Kopfball siegte er im Luftduell, brachte das Spielgerät jedoch nur knapp neben den Pfosten.

Erfurt machte weiter Druck, auch Rafael Czichos konnte sich bis zum Gästestrafraum durchbeißen, verfehlte die Kugel aber nur knapp.
Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Jonas Nietfeld erneut gut angespielt. Allerdings semmelte er nun die Kugel über das Hanseatentor - ein "den-hätte-er -machen-müssen-Schuss." Eigentlich und hätte, keine schönen Begriffe, wenn man gewinnen will.

In der zweiten Häfte murmelte das Spiel so vor sich hin. Keines der Teams wollte in Rückstand geraten, Pfingsten-Reddig und Möhwald hatten noch die Gelegenheit, konnten den Ball aber nicht in den Maschen unterbringen. Dann wurde Drazan im Rostocker Strafraum gefoult. Normalerweise eine sichere Torbeute für NPR. Nicht jedoch an seinem letzten Heimspiel im Steigerwaldstadion. Ein schwach geschossener Ball landete in den Armen des Hansakeepers. So blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden.
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