RWE-Kabinenpredigt: FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast beim 1.FC Saarbrücken

Sollte man sich die Auswärtsfahrten gleich sparen? Oder die Punkte per Post an den Gegner versenden? Im Anlauf Nummer sechs wurde es erneut nichts mit einem Auswärtssieg. Es ist beängstigend, wie leichtfertig die Punkte hergeschenkt werden.
Bei den heimischen Auftritten im Steigerwaldstadion ist RWE nicht vollständig überzeugend, spielt aber akzeptabel. Die Diskrepanz zu den Auswärtspartien allerdings macht Angst.

In der Tabelle geht die Fahrt auf den 15. Tabellenplatz runter. „Wir haben uns viel vorgenommen, schaffen es aber nicht kompakt zu stehen“, so Stürmer Marcel Reichwein. Und Kapitän Rudolf Zedi meinte: „Wir müssen anders auftreten nach der Führung.“ Die nützte nichts im Hardtwald. Zweimal noch klingelte es im Kasten von Keeper Rickert, der nach Spielende mit Torwarttrainer Twardzik auf dem Weg in die Kabine rege diskutierte. Manchmal wäre anstelle der Abwürfe wohl ein Abschlag angebracht gewesen. In der Abwehr ist keine Besserung in Sicht. Unkonzentriert geht es weiterhin zu Werke. Das Mittelfeld hatte keinen Zug nach vorn – und der Sturm war wiedermal das oft zitierte „Lüftchen“. Auch für Konter ist man anfällig. Einen Lichtblick gab es, der eingewechselte A-Junior Tobias Ahrens sorgte für frische Luft im Sturm.

Die Zeit der Ausreden sollte vorbei sein. Keiner darf sich seines Stammplatzes sicher glauben. Aus der Kabine drangen indes Sätze wie „Scheiß Egoismus hier“! Stimmt da etwas im Team nicht? Angeknockt wird die Reise ins Saarland angetreten. Dabei dürften die Erinnerungen gut sein: Gelang in der letzten Saison dort doch der erste Auswärtssieg der Saison (3:1). Doch dieses Mal wartet ein anderes Saarbrücken, der Tabellenzweite...
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