RWE Kabinenpredigt: Rot-Weiß Erfurt empfängt die Würzburger Kickers

Solche Freude bei den Erfurter herrscht erst wieder, wenn man die Würzburger Kickers schlagen kann. Foto: Heyder
  Erfurt: Stadion |

+ Starkes Auswärtsteam kommt nach Erfurt + Ambitionierte Pläne der Würzburger Kickers + Solide Truppe mit guter Abwehrarbeit +

Arand&Heyder, der RWE-Fußball-Talk


Arand: Es wurde höchste Zeit! Egal wie, der erste Auswärtssieg seit mehr als einem Jahr ist unter Dach und Fach. Zum Schluss der Partie war noch etwas zittern angesagt, aber im Sechs-Punkte-Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, hat nur der Sieg gezählt.

Heyder:
Krämers erste große Tat, wichtiger noch als der Sieg gegen Dresden. Nur das Risiko, sich kurz vor Schluss noch einen einschenken zu lassen, muss man nicht eingehen. Der Sieg war absolut notwendig, weil auch Verfolger Rostock und die Stuttgarter Kickers gewonnen haben.

Arand: Das war nichts für schwache Nerven! Ein Elfer verballert. Pfosten, Abseitstor. Doch in Halbzeit zwei belohnte sich Rot-Weiß. Die Trümpfe von Trainer Krämer haben gestochen. Der Torwartwechsel und die anderen personellen Änderungen gingen auf. Schön war ebenfalls das Comeback von AbwehrspielerJens Möckel nach langer Verletzungspause. Ein echtes Durchatmen gibt es aber nicht, steht doch der nächste unbequeme Gegner vor der Tür und erbittet Einlass ins Steigerwaldstadion.

Heyder: Mit dem Torwartwechsel bin ich mir nicht ganz so sicher: Auf der Linie nach wie vor einer Besten, aber Klewin schafft es auch schon mal, beim Abwurf oder Abschlag den Gegner zu bedienen. Das kann schnell gefährlich werden. Ein, zwei Unsicherheiten sind wohl der fehlenden Wettkampfpraxis geschuldet. Doch was kann der nächste Gegner?

Arand: Die Würzburger bleiben eine Defensivtruppe. Vorne schießen sie kaum Tore, lassen dafür aber auch hinten kaum etwas rein. Zu Hause gelang in dieser Saison bisher nur ein Heimsieg. Dafür sind sie auswärts unberechenbar und holen eben auf fremden Plätzen ihre Punkte. Das Team um Trainer Bernd Hollerbach kann richtig mauern, zeigt manchmal aber auch spielerisch seine Klasse. Die Liga drei soll nur Zwischenstation sein.

Heyder: Sie stehen in der Auswärtstabelle auf Rang drei. Dank eines starken Wulnikowski im Tor haben sie sich ein 0:0 in Aue erkämpft. Knapp zwei Jahre nach dem Start des schneller als geplant realisierten „3x3“-Projektes (3 Jahre bis zur 3. Liga) hat Würzburg seinen Sponsoren ein ambitioniertes Vorhaben vorgestellt: Auf „3x3“ folgt nun „3x2“: „In 3 Jahren in die 2. Liga“, so lautet das Motto bei den Rothosen. Einig muss man sich sein, dass solche Pläne nicht auf Knopfdruck funktionieren.

Arand: In Unterfranken hat man noch Potenzial erkannt. Mit einen Konzept sollen zusätzliche Einnahmen generiert werden. Sponsoren sollen ihr gültigen Kontrakte vorzeitig um drei Jahre bis Ende der Saison 2018/2019 verlängern und für Planungssicherheit sorgen. Mal sehen, ob das alles funktioniert. Mit dem Ex-Erfurter Adam Jabiri gibt es ein Wiedersehen. Personell präsentierten sie in der vergangenen Woche schon den ersten Neuzugang für die neue Saison: Der 21-jährige 1,90 Meter große Abwehrspieler Franko Uzelac kommt vom VfB Oldenburg und zählt zur U-20-Auswahl Kroatiens.

Heyder: Ja, lange Kerle fehlten bislang in Erfurt, was ihn selten die Lufthoheit beschert und damit wenige Kopfballtreffer.

Arand: Im Hinspiel trafen beide Mannschaften nicht ins Tor. Doch RWE braucht unbedingt weitere drei Punkte. So ein knapper, dreckiger Sieg müsste her. Ich sage mit viel Optimismus einen 2:1-Heimsieg voraus.

Heyder: Das wird schwer, ich befürchte es bleibt bei einem 1:1-Unentschieden.

Der Gegner:


Fußball-Club Würzburger Kickers e.V
Vereinsfarben: weiß-rot
Trainer: Bernd Hollerbach
Tabellenplatz: 10
Top-Torschützen: A. Shapourzadeh, A. Jabiri, R. Weil.
Netz: www.wuerzburger-kickers.de
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