RWE-Kabinenpredigt (vollständig): Rot-Weiß Erfurt empfängt zum Ostderby den Chemnitzer FC

Ost-Derby gegen angeschlagene Chemnitzer, bei denen Peßolat, Sträßer und Stenzel kicken


Na, da hat Marcel Reichwein doch mal wirklich gezaubert und ein wahres Traumtor erzielt! Und auch Manno spielte eine ganz starke Partie in Haching, mit seiner Hilfe wurde das Ruder herumgerissen. Das wollen die Fans sehen, am liebsten erneut im Ostderby gegen Aufsteiger Chemnitz am Freitag.

Außerdem steht der einstellige Tabellenplatz, Rang 6, zu Buche. Ergo ist die Saison vorbei. Ziel erreicht. Natürlich noch nicht, denn inzwischen schielt man nach oben. Im Moment gelingt den Rot-Weißen auf fremdem Grün einfach alles. Und deshalb schielen sie jetzt nach mehr, denn sie wirken gefestigt und eingespielt.

Die „Himmelblauen“ schwammen zu Saisonbeginn recht gut mit im Becken der 3. Liga. In den letzten Spielen allerdings – immerhin sind sie schon seit sieben Spielen ohne Erfolg – müssen sie aufpassen, dass sie nicht absaufen. Das hat mehrere Gründe. Verletzungspech und Ladehemmungen machen sich bemerkbar, so dass am blauen Himmel jetzt dunkle Wolken aufgezogen sind. Goalgetter Benjamin Förster – in der vergangenen Saison Torschützenkönig in der Regionalliga (25 Treffer) – traf eine Liga höher bisher noch gar nicht. Auch die anderen Offensivkräfte wie Henning und Aydemir – an dem auch Erfurt Interesse vor der Saison bekundete – konnten sich noch nicht in Szene setzen. Bezeichnend, dass mit Wilke ein Abwehrspieler die interne Torschützenliste des CFC anführt (fünf Treffer). Dicht dahinter folgt mit Garbuschewski ein gefährlicher Freistoßspezialist. Auf die leichte Schulter sollten die Landeshauptstädter den Gegner auf keinen Fall nehmen. Denn der sympathische Trainerfuchs Gerd Schädlich, bisher in seiner Trainertätigkeit seit 1990 kurioserweise nur in Sachsen aktiv, das allerdings erfolgreich – immerhin führte er Zwickau und Aue in die zweite Liga und mit seinem aktuellen Verein gelang der Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga – will nun den Negativtrend stoppen. Motiviert dürften daher die Ex-Erfurter Peßolat und Sträßer sein. Ob der dritte Ex-Erfurter Fabian Stenzel spielen kann, steht in den Sternen. Mit einer Kapselverletzung droht er weiter auszufallen, was ein herber Verlust für den CFC sein dürfte. Bammel zu haben, dazu gibt es aber keinen Grund.

Viel schöner wäre es doch, den kleinen Fluch von vier Remis in Folge in den Heimspielen zu beenden. Personell ergeben sich dieses Mal mehr Alternativen. Pfingsten-Reddig ist nach Gelbsperre neben Zedi wieder gesetzt. Vorne im Sturm hat der Trainer die Qual der Wahl, wem er das Vertrauen schenkt. Wer stürmt also neben Reichwein? Ist es der junge Hauck, der von Spiel zu Spiel stärker wird. Oder ist es Manno, der nach seiner Einwechslung in Haching „Man of the Match“ war? Nicht zu vergessen der pfeilschnelle Morabit, falls der denn wieder richtig fit ist. Also Licht an für den zweiten Flutlicht-Sieg am Freitag!
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige