RWE U23 gewinnt Testspiel in Bad Blankenburg mit 4:1 gegen Verbandsligist Rudolstadt

Nach Abpfiff rief das Trainerduo Schönberg/Busse Innenverteidiger Matthias Rahn noch auf dem Platz zur Auswertung zu sich und analysierte mit ihm eine ärgerliche Szene aus Erfurter Sicht. Der Abwehrspieler verursachte einen Elfmeter zum Ehrentreffer für den Verbandsligisten (Förster /78.) beim 4:1- Sieg des Oberligisten. „ In manchen Situationen wie auch in dieser müssen wir noch cleverer und ruhiger agieren und nicht so schnell und hastig. Ansonsten bin ich zufrieden“, meinte Trainer Piet Schönberg im Anschluss. Ansonsten gab es beim abendlichen Test am Dienstag auf Kunstrasen in Bad Blankenburg nichts groß zu meckern gegen die Einheit aus Rudolstadt. Diese wird seit paar Wochen vom ehemaligen FCC-Trainer Jürgen Raab trainiert. Jedenfalls zeigten sich drei Tage nach dem 1:1-Remis beim der U23 Vertretung des Halleschen FC (Tor Handke) die Rot-Weißen von Beginn an spielfreudig. Verstärkt durch Hauswald, Ströhl und Smisek – beide letztgenannten sammelten nach längerer Verletzungspause Spielpraxis wie auch Jurascheck, der nach Bruch der Schulterspitze wieder fit ist zeigte der RWE gleich was Sache ist. Grohs marschiert über rechts in den 16er, zog die Kugel auf das Tor von Keeper Ackermann. Dieser konnte den Ball nicht festhalten, was Stürmer Schenke erahnte und den Abpraller über die Line bugsierte. Minuten später war erstmal “Pfostenzeit“. Hauswald auf der einen Seite (11.), wie auf der anderen Raab Junior (15.) prüften das Aluminium. Im Netz war der Ball dann wieder in der 24. Minute durch Schenke, als er ein Zuspiel von Hauswald veredelte. Zwei Minuten zuvor verköpfte sich der Rot-Weiße Stürmer frei vorm Tor nach einer Flanke von Ströhl. So blieb dem Ex-Sondershäuser ein Hattrick verwehrt, da bis zur Halbzeit in einen munteren Kick weitere Treffer Fehlanzeige blieben, auch weil Erfurts Keeper Heidrich klasse den Schuss von Trübger parierte (36.). In Halbzeit zwei folgten dann die Tore der Einwechsler auf Seiten der Landeshauptstädter. Walter, gerade fünf Minuten im Spiel netzte nach Zuspiel von Ströhl zum 3:0 ein. Tor Nummer vier war eine Co-Produktion der Einwechsler Höhn/Griebel. Der Ex-Leipziger setzte sich über die linke Seite durch, passte zu Griebel, der Torhüter Ackermann mit einem Schuss durch die Beine düpierte (72.).In den letzten Spielminuten agierte der Oberligist dann zu Zehnt, da der eingewechselte Walter mit einer Zerrung für die letzten Minuten passen musste. Die restlichen Tage bis zum Punktspielauftakt mit dem kleinen Derby an der heimischen Grubenstraße gegen die zweite Mannschaft von Carl Zeiss Jena am 19. Februar wird noch zum Feinschliff genutzt.

RWE U23: Heidrich (46. Kallenbach) – Grohs, Rahn, Handke (62. Langner), Sibrins (68. Höhn), Hauswald, Jurascheck, Langer (56. Strauß), Ströhl, Smisek (46. Walter), Schenke (68. Griebel).
Tore: 1:0, 2:0 Schenke (4., 22.), 3:0 Walter (50.), 4:0 Griebel (72.), 4:1 Förster (78./FSS).
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