Spannung bis in die letzte Sekunde

Diesen Sonntag waren die Wölfe aus Schönheide zu Gast bei den Black Dragons.
Die Drachen wollten unbedingt gewinnen. Von Anfang an agierten sie mit so viel Biss und Härte wie selten zuvor. Doch es kam wie es kommen musste. Gleich zweimal hintereinander waren sie nur zu dritt auf dem Eis. Die Antwort der Wölfe waren zwei Treffer. So ging es dann auch in die erste Pause.
Wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu – dies war anscheinend ungewollt Motto für das Mitteldrittel der Erfurter. Es gab ausreichen gute Chancen, aber der Puck wollte einfach nicht ins Netz gehen.
Pech hatte auch der gegnerische Spieler Kukla. Obwohl es eher eigene Dummheit war. Für ihn endete das Spiel verletzungsbedingt nach der Hälfte der Spielzeit, weil er sich mit dem Kopf voran in einen Schlagschuss warf.
Kurioserweise bekam auch der Erfurter Stürmer O. Otte kurz nach Kuklas Verletzung den Puck unverschuldet an genau dieselbe Stelle. Doch hart im Nehmen ging es für den Drachenspieler kurz danach wieder weiter und gab schließlich erst für den Anschluss- und dann auch für den Ausgleichstreffer einen Assist. Die Spannung stieg, die Anzahl der Strafzeiten auch und Erfurt war mal wieder nur zu dritt auf dem Eis vertreten. Das zog den dritten Treffer zugunsten der Wölfe mit sich.
Die Uhr zeigte noch fünf Minuten. Die Drachen kämpften, erspielten eine Torchance nach der anderen, nahmen ihre Auszeit und durften anschließend erst in einfacher und dann in doppelter Überzahl spielen. Neun Sekunden vor Schluss gab es Bully im gegnerischen Drittel. Erfurt nimmt den Torhüter raus und mit dem sechste Feldspieler sollte es nun endlich klappen.
Erfurt gewinnt den Bully, der Pass geht an die blaue Linie, Schuss und mal wieder nicht drin.
Noch 7,8 Sekunden! Bullygewinn! Abermals nicht drin.
Die letzte Chance: 2,8 Sekunden noch zu spielen. Bullygewinn, Pass an die blaue Linie, Pass entlang der Linie zu Kämmerer, Schuss! Mit der Schlusssirene prallt der Puck am gegnerischen Torhüter ab. Gut gekämpft und mit 2:3 verloren.
Nach einem spannenden Spiel mit jeder Menge Strafzeiten und einem hohen Schauspieltalent der Wölfe verließen beide Mannschaften das Eis ohne Verabschiedung.

Am kommenden Sonntag (03.03.2013) um 18 Uhr findet das nächste Heimspiel mit einer hoffentlich höheren Zuschauerzahl in der Erfurter Eishalle statt.

Tore für Erfurt: Weise (44.), Chr. Grosch (51.)
Zuschauerzahl: 412
Strafzeiten: Erfurt – 18 Minuten
Schönheide – 24+10 Minuten
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