Sprung ins kalte Wasser - Extremsportler muss schwimmen lernen

Guido Kunze (links) und Christian Hansmann bei einer Trainingspause
Den Rennsteig hin und zurück läuft er locker. Ebenso joggt er mal „kurz“ 29 Stunden am Stück durch die jordanische Wüste. Beim Radfahren dasselbe in Grün: Es gibt kaum einen Bike-Marathon, den Guido Kunze nicht absolviert hat. Oder er begibt sich auf seinem Drahtesel nach Istanbul. Einfach so. Wie der Name des Amateur-Rekordhalters für die schnellste Rad-Durchquerung Australiens heißt, ist fast schon klar: Guido Kunze.

Der Extremsportler stellt sich immer neuen Herausforderungen, so will er im nächsten Jahr auf der chinesischen Mauer entlanglaufen und dort mit dem Rad fahren. Doch die nächste große Aufgabe ist der Triathlon Ironman im Oktober in Barcelona. Dafür muss er im Wasser fit werden. „Noch im Januar konnte ich so gut wie gar nicht schwimmen“, gibt Guido Kunze lächelnd zu und trainiert inzwischen intensiv im kühlen Nass. „Dort den Rhythmus zu finden, ist für mich ganz schön schwer“, prustet er in einer kurzen Schwimmpause und ist heilfroh, in Christian Hansmann einen Profi gefunden zu haben, der mit ihm trainiert.

„Das Schwimmen ist für mich eine echte Bereicherung, ich werde wohl dabei bleiben“, konstatiert Guido Kunze und hofft, beim Langstreckenschwimmen am Samstag (13. August) am Stotternheimer See gut mitzukommen. Bereits morgen startet das vom Thüringer Schwimmverband organisierte Schwimmfest mit dem Aqua-Run, am Freitag kann man beim Outdoor-Aquarunning dabei sein.
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Peer Floeckner aus Erfurt | 11.08.2011 | 14:22  
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