SWE-Team holt sich den Cup, Team zwei wird Siebter

Die zweite Vertretung des SWE Volley-Teams, hier mit Juliane Hoppe (l.), die vergangene Saison noch in der 1. Vertretung spielte.
Erfurt: Sportgymnasium | Text: Stephan Siegl, Fotos: Axel Heyder


Gastgeber siegt beim 3. SWE-Cup
Durch einen klaren 2:0-Finalsieg gegen das Allgäu Team Sonthofen gewann das SWE Volley-Team den heimischen SWE-Cup. Dritter wurde der VV Grimma nach einem ebenfalls glatten 2:0-Sieg gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

Sie kam, sah und siegte. Treffender könnte man den Auftritt von Erfurts Elena Messer am Sonntag wohl nicht auf den Punkt bringen. Die Woche über bis zum Samstag auf Fortbildung in Leipzig weilend und erst am Finaltag zum Team dazu gestoßen, ragte sie mit einer bärenstarken Leistung noch aus dem insgesamt gut aufgestellten SWE Volley-Team heraus. Fast fehlerfrei in der Annahme, wo sie von den Gegnern reihenweise mit Aufschlägen eingedeckt wurde und mit 40% Angriffs-Effektivität bestach die 29-Jährige beim Turniersieger. Auch ihre Mitspielerinnen zeigten sich als spielfreudiges Team, die im Endspiel - gegen die bis dahin ebenfalls stark auftretenden Allgäuerinnen - ihre beste Leistung in der Vorbereitung abrufen konnten. Zu Recht reckte Trainer Heiko Herzberg nach der zum Sieg führenden Aufschlagserie von Neuzugang Antonia Stautz die Arme in die Höhe und freute sich über den Erfolg seiner Mannschaft. "Ich freue mich besonders über die Harmonie in meiner Mannschaft. Es macht allen Spielerinnen und uns als Trainern richtig Spaß zusammen zu arbeiten", meinte er nach Beendigung des Wochenendes bei einem kühlen Bier und fast 30° Celsius auf den Treppen am Erfurter Sportgymnasium. Das 25:17 und 25:15 zum Abschluss ließ den derzeit viel beschäftigten Trainer und Manager des Bundesliga-Absteigers sichtlich entspannen.

Doch auch die anderen Mannschaften wollten am Sonntag noch einmal zeigen, dass sie für die in zwei Wochen beginnende Saison gut vorbereitet sind. So wehrte sich der VV Grimma im Halbfinale lange gegen die Gastgeber, ehe sich die Muldestädter geschlagen gaben (21,17). Im Spiel um Platz 3 behielten sie dafür deutlich mit 25:15 und 25:13 gegen Vilsbiburg II die Oberhand. Dass ein Spiel um Platz 5 ebenfalls umkämpft sein kann, erlebten die Zuschauer beim Tiebreak-Sieg des VC Olympia Berlin gegen den VfL Nürnberg.

Ersatzgeschwächt und ohne Stamm-Zuspielerin Josephine May revanchierten sich die Chemnitzerinnen mit einem glatten 2:0 gegen die zweite Vertretung vom SWE Volley-Team für die am Vortag in der Vorrunde erlittene Niederlage und gingen als Siebter durchs Ziel. Ingo Häntschel, der Trainer der ErfurterReserve, dürfte trotzdem recht zufrieden gewesen sein. Denn seine Mannschaft, erst seit Mitte August im Training, ließ bereits erkennen, dass sie das Potenzial haben, um in der kommenden Regionalligasaison vorn mit dabei zu sein.

Insgesamt erlebten die Besucher ein reibungslos verlaufenes Turnier und dürften Lust auf die bald beginnende Zweitligasaison bekommen haben.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die fleißigen Helfer um Organisator Rainer Schüffler.
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