VolleyStars Thüringen verlieren 0:3 gegen Stuttgart

Lena Gschwendtner bei der Annahme (Foto: (C) René Siegling / Dynamics Suhl)
Suhl: Sporthalle Wolfsgrube |

Es sollte ein weiterer toller Abend in der Suhler „Wolfsgrube“ werden, die Suhler Band Los Rabanos heizte dem zahlreich erschienenen Publikum ordentlich ein und mit dem Selbstvertrauen zweier guter Spiele im Rücken sollte der zweite Heimsieg her.

Zudem war Stuttgart vornehmlich wegen schlechter Annahmeleistungen schwach in die Saison gestartet und hatte den Druck auf seiner Seite. Das es dann ein klares 0:3 (10:25, 15:25, 17:25) wurde, hat vielfältige Ursachen.

Zum einen ging Suhls Topangreiferin Anika Brinkmann angeschlagen ins Spiel, zum anderen waren an diesem Abend die Elemente Aufschlag und Annahme auf Seiten der Gastgeberinnen einfach zu schwach, um einen personell deutlich stärker besetzten Gegner Paroli bieten zu können. Aufgrund der wackeligen Annahme musste Zuspielerin Martina Jelinkova lange Wege gehen und anstatt des gefährlichen Tempovolleyballs über die Außenpositionen mussten die VolleyStars viel zu oft Not-Bälle angreifen. Das die Thüringerinnen hier nicht sehr erfolgreich sind, ist kein Geheimnis.

So erspielte sich Stuttgart aus sicherer Annahme immer wieder gute Angriffssituationen, die sie auch eiskalt ausnutzten. Eine 73%ige Angriffsquote im ersten Satz war nur ein Beleg hierfür. Kurios: Das Schiedsgericht nahm einen Stuttgarter Punkt nach Rotationsfehler nicht zurück, sodass der Satz eigentlich mit 24:10 zu Ende ging, aber das war bei der Höhe des Ergebnisses nur eine Randnotiz. Im zweiten Satz ein unverändertes Bild, Stuttgart hatte die Gastgeberinnen fest im Griff, einzig die auf Diagonal eingewechselte Nikola Nemcova konnte im Suhler Angriff punkten. Nach der 10-minütigen Pause schien dann doch noch etwas möglich. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 5:0, doch dies entpuppte sich schnell nur als Strohfeuer - Stuttgart konnte bis zur ersten technischen Auszeit den Spieß wieder umdrehen (6:8). Die Suhlerinnen kämpften weiter und konnten bis zum 13:15 auf Tuchfühlung bleiben, am Ende fehlten aber die spielerischen Mittel, um einen starken Gegner aus Stuttgart ernsthaft gefährden zu können. Nun heißt es schnellstmöglich dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen, denn bereits am kommenden Mittwoch (05.11.) spielen die VolleyStars Thüringen im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen den USC Münster.
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