6. Fachtag der Thüringer Suchtselbsthilfe im September 2011

Wann? 24.09.2011

Wo? Deutsche Rentenversicherung, Kranichfelder Straße, Erfurt DE
Heinz-Josef Janßen aus Hamm bei seinem Referat
 
AG 3 „Krankheit oder Schuld – ein Thema für Betroffene.“ Mit Horst Sroßynski Freie SHG Weimar; Siegfried Langenberg, Abstinenz Club Erfurt
Erfurt: Deutsche Rentenversicherung | 6. Fachtag der Thüringer Suchtselbsthilfe im September 2011

ALKOHOLISMUS – KRANKHEIT ODER SCHULD?

Nunmehr zum 6. Mal trafen sich, organisiert von der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. (TLS) und unterstützt durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung, Selbsthilfegruppenleiter bzw. Mitglieder sowie Interessierte zu ihren Fachtag. Wieder waren freundlicherweise die Räumlichkeiten und der Große Saal der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland in der Kranichfelder Straße in Erfurt zur Verfügung gestellt worden, worin wir uns auch bestens aufgehoben fühlten. Pünktlich 10 Uhr wurden die ca. 90 Anwesenden von Herrn Manfred Fiedelak (Vorsitzender der TLS) sehr herzlich begrüßt. Der Moderator Wolfgang Kuhlmann (Neue Hoffnung Eisenach e.V.) stellt nun das Tagesprogramm vor und übergab das Wort an Frau Sylvia Klett (für Förderung der Suchtselbsthilfe Verantwortliche der AOK PLUS in Thüringen u. Sachsen), die ihrerseits ein Grußwort an alle Gäste richtete. Anschließend wurden 5 überaus engagierte Personen im Suchtselbsthilfebereich durch Frau Brigitte Manke (Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung) ausgezeichnet. Diese wurden dem Fachausschuß Selbsthilfe Vorher vorgeschlagen und dann mittels Losverfahren aus der Vielzahl der Würdigen ermittelt. Allen – stellvertretend für die in der Suchtselbsthilfe engagierten – hier nochmals unseren herzlichsten Glückwunsch! Zum Thema „Alkoholismus – Krankheit oder Schuld“ hatten wir uns als Referenten Herrn Heinz-Josef Janßen (Bundesgeschäftsführer des Kreuzbundes e.V.) aus Hamm eingeladen, der als langjährig Erfahrener uns diese schwierige Frage erläuterte und zu beantworten versuchte. Meiner Meinung nach, machte er dieses hervorragend und somit konnten wir, um einige Erfahrungen reicher, in die Mittagspause gehen. Gestärkt und gesättigt suchten wir nun die vorbereiteten Räumlichkeiten der Arbeitsgruppen auf. AG 1: „Ausgesöhnt und versöhnt mit sich und den anderen.“(Wolfgang Kuhlmann Eisenach s. O.; Frank Hübner, Kreuzbund Sömmerda) AG 2 „Schuld und Schuldgefühle – ein Thema für Angehörige.“ (Christine Knospe, Elternkreis; Heidrun Hübner, Kreuzbund Sömmerda) AG 3 „Krankheit oder Schuld – ein Thema für Betroffene.“(Horst Sroßynski Freie SHG Weimar; Siegfried Langenberg, Abstinenz Club Erfurt) AG 4 „Wir sprechen darüber – Ideen, Anregungen, Methoden für die Gruppenarbeit.“(Eckhardt Schröter SHG Trockenbau Nordhausen; Manfred Fiedelak, Blaues Kreuz). In allen Gruppen wurde lebhaft sowie ausführlich diskutiert und das Thema auf unterschiedliche Art und Weise betrachtet, was das Plenum (wo alle Ergebnisse zusammengetragen wurden) nach der Kaffeepause überzeugend darstellte. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch eine Überraschung durch das Improvisationstheater des Kabaretts „Die Schotte“ was allen (noch) Anwesenden viel Freude bereitete. Als Fazit ist hier noch zu bemerken: Es war ein sehr schöner und informativer Tag für alle Betroffenen und die ehrenamtlich Engagierten in der Suchtselbsthilfe!
Siegfried Langenberg
Montagsgruppenleiter im Abstinenz Club Erfurt
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