egapark-Förderverein wartet auf Antworten

Vorstandsmitglied Dietmar Schumacher und Vorstandsvorsitzender Wilfried Goosmann sowie Manfred Ruge beim Neujahrsempfang der egapark-Freunde.
Von Helke Floeckner

Zu verkünden gibt es eine Menge. Allein über die Aktivitäten der egapark-Freunde im vergangenen Jahr ließe sich einige Zeit referieren. Der Förderverein mit seinen aktuell 1045 Mitgliedern zeigt sich gewohnt rührig. Vorträge und Fahrten, das Neu-Aufstellen und Restaurieren der originalen iga-Bänke, Gesprächsrunden, Sommerfest oder die Vorbereitung einer Ausstellung zum 50. ega-Geburtstag halten die Mitglieder in Schwung.

„Man könnte meinen, bei diesem Programm ist die Welt im egapark in Ordnung, aber dem ist nicht so. Waren es 2009 die geplanten Umstellungen am großen Blumenbeet, die für große Diskussionen sorgten, sind es diesmal drastische Sparmaßnahmen, die die Zukunft des egaparks ganz real betreffen“, stellte Wilfried Goosmann, der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins, beim Neujahrsempfang im Dasdie Brettl fest.

Vorstandsmitglied Dietmar Schumacher nickt zustimmend und kann es wie seine Mitstreiter nicht verstehen, dass die Stadtwerke eine Konzeption mit drei Szenarien erstellen lassen und den Verein vor vollendete Tatsachen stellen. Viele dort angeregte Vorschläge wie die Halbierung des Rosengartens oder die Umgestaltung des großen Blumenbeetes vermindern die Attraktivität des egaparks und sind so gar nicht im Sinn des Fördervereins-Vorstands.

Der hat sich in einem offenen Brief Anfang November an den Oberbürgermeister gewandt und wartet noch immer auf Antwort. Darin nennt er selbst alternative Ideen. „Nur mit wirklich guten Veranstaltungen und Attraktionen können wir die Besucherzahlen und damit Einnahmen erhöhen“, weiß Dietmar Schumacher. Auch bei der Befragung der Erfurter, die die Stadt plant, möchte sich der Förderverein mit seinen, wirklich interessanten, Fragen einbringen. Denkbar wäre es auch, den egapark zu einer gemeinnützigen GmbH werden zu lassen, das würde neue Fördermöglichkeiten erschließen. „Keine Frage ist bislang gelöst, auch nicht die der Hallen“, fügt Schumacher hinzu und hofft auf eine baldige Klärung.

Während es bis zu einer guten Lösung, mit der alle Beteiligten leben können, sicher noch dauert, legt der egapark bald sein Festgewand für das 50. Jubiläum an. Geplant ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Am 28. April startet das Jubiläumsjahr, das am 1. Mai von einem Blumenkorso von der Stadt zur ega floristisch und PS-stark in Szene gesetzt wird. Freuen darf man sich auch auf Ausstellungen, auf von Partnerstädten angelegte Gärten, Kunst, den sanierten Rundpavillon, einen anders gestalteten Haupteingang, ein Buch über die Geschichte des Gartenbaus oder die Wiederauferstehung des Maskottchens Florinchen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige