Freundschaftssingen der benachbarten Chöre in Haßleben

Die vereinigten Männerchöre Schwansee und Großrudestedt
Haßleben: Zum goldenen Hahn | Zu einer schönen und nunmehr langjährigen Tradition ist es geworden, das sich die benachbarten Männerchöre Großrudestedt, Schwansee, Schloßvippach und Haßleben zum Freundschaftssingen treffen. Das geschieht einmal im Frühjahr und dann zum 2. Advent beim vorweihnachtlichen Konzert in der der jeweiligen Kirche. Am Samstag, den 17.05.14 fanden wir uns nun an der Gasstätte „Zum goldenen Hahn“ des Haßlebener „Hühnergartens“ ein, um diese gemeinsame Chorfreundschaft zu festigen. Wieder einmal war zu erkennen, dass die Sängerschar weniger geworden ist und der Nachwuchsmangel den überalternden Vereinen sehr zu schaffen macht. Auch fehlen vielmals Mitglieder, die durch Dienste, Krankheit oder Familienfeste gerade zu diesen Terminen verhindert sind. Deshalb haben sich erstmalig für diesen Auftritt, die Männerchöre Schwansee und Großrudestedt zusammengeschlossen, um nicht gänzlich absagen zu müssen. In zwei vorherigen gemeinsamen Chorproben wurden die meist eingesungenen Lieder fleißig geübt, sodass dem Männerchorgesang in Schwansee und Großrudestedt die Daseinsberechtigung erhalten blieb. – Der Männerchor Haßleben (mit 9 Sängern) eröffnete als Gastgeber den Liederreigen und begrüßte alle Anwesenden auf das Herzlichste. Danach waren die vereinigten Männerchöre Schwansee und Großrudestedt, unter dem Dirigat von Franz Mader, zu erleben. Im Anschluss daran, brachte die Liedertafel Schloßvippach (mit 14 Sängern) als Shantychor zünftige Seemannslieder unter Akkordeonbegleitung zu gehör. Die Männer aus Schwansee, unter dem Dirigat von Frau Doris Blau, traten dann nochmals separat auf und luden alle Anwesenden zu ihrem Sängerfest am 21.06. anlässlich ihres 90jährigen Bestehens ein. Die Gastgeber beschlossen dieses Programm mit nochmals 4 Titeln. Als gemeinsamen Chor aller Sänger, ertönte nun das „Bundeslied: Brüder reicht die Hand zum Bunde“ von L .v. Beethoven, sodass dieser Sängernachmittag ein gebührender Abschluss fand. Natürlich wurde zwischendurch, bei Bratwurst und Getränken, angeregt diskutiert und die Sängerfreundschaft weiter gepflegt. Bleibt mir hier nur nochmals sangesfreudige Männer aufzurufen, sich bei den ansässigen Vereinen zu melden, um den Männerchorgesang in unserer Region nicht aussterben zu lassen. Es würde uns ein Stück deutsches Kulturgut unwiederbringlich verloren gehen!
Siegfried Langenberg
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3 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 18.05.2014 | 18:10  
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Petra Seidel aus Weimar | 18.05.2014 | 19:49  
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Hannelore Grünler aus Artern | 19.05.2014 | 07:40  
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