Gute Ideen für die Johannesstraße gefragt

Aufmerksame Spaziergänger kennen sie längst, die roten, liebevoll gestalteten Stühle vor den Geschäften in der Johannesstraße. „Diese nette Aktion kommt bei den Erfurtern gut an. Leider sind es nicht mehr so viele Stühle, wie es einmal waren, aber das wollen wir unbedingt wiederbeleben“, sagt Horst Cyranka.

Das ist einer der Schritte, die die Straße in der kommenden Zeit gehen will, weiß der Vorsitzende des Fördervereins Johannesstraße. Zuerst einmal wollen die Gewerbetreibenden und Hausbesitzer, die Büroinhaber und die an der Stadtgeschichte interessierten Vereinsmitglieder eines: die Johannesstraße wieder mehr in die Köpfe der Leute bringen.

Noch in diesem Jahr gibt es eine Zusammenkunft des Vereins, in der Pläne und Vorstellungen für das kommende Jahr besprochen werden.
Ideen dazu gibt es so einige.
„Wir sind froh über jede Aktion, die Leben hierher bringt und die Straße bunter macht, empfinden das als absolute Bereicherung “, freut sich Horst Cyranka auf eine lebensfrohe Straße. Jede Investition wirke ansteckend, strahle positiv auf die Umgebung aus. Schade nur, dass es derzeit mit dem Umbau der ehemaligen Druckerei Fortschritt nicht so recht voranzugehen scheint.

Auch die vielen leerstehenden, unsanierten Häuser in der Johannesstraße sind den hier Ansässigen nach wie vor ein Dorn im Auge. „Im Frühling oder im Sommer starten wir dazu vielleicht eine größere Aktion, mit der wir auf diese Fassaden aufmerksam machen“, spricht Horst Cyranka über eine der Überlegungen.
Die Idee, an der Stadtmauer einen lehrreichen Apothekergarten einzurichten, gibt es noch immer. Bisher erfuhren die Initiatoren positive Reaktionen, doch es ist im Vorfeld dazu noch eine Menge mit den zuständigen Ämtern zu bereden.

Der Förderverein hat sich ebenfalls auf die Fahnen geschrieben, seinen Wirkungskreis zu erweitern. „Wir verstehen uns nicht ausschließlich als Verein der Johannesstraße, sondern wollen die ganze Umgebung, also das Johannesviertel, in unsere Arbeit mit einbeziehen“, verrät Horst Cyranka, dass Veränderungen ins Haus stehen. Die Nachbarn in den Straßen ringsherum stehen diesem Ansinnen sehr positiv gegenüber.
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