Jesus-Project: Vom Minus zum Plus

Leiter des Jesus-Projects: Michael Flügge
Erfurt: Roter Berg | „Als Touristen hatten wir uns im Sommer 2002 auf dem Weg zum Stotternheimer See mit dem Auto verfahren und landeten stattdessen im Plattenbaugebiet Roter Berg. Dort lernten wir in unserem Urlaub Menschen kennen und knüpften Kontakte. Daraufhin entschieden wir uns, unser Jesus-Project genau hier am Roten Berg anzusiedeln“, so der Leiter des christlich-sozialen Vereins, Michael Flügge.

Nach einiger Zeit der intensiven Vorbereitung auf den entstehenden Verein in Erfurt Nord, öffneten sich die Türen des Jesus-Projects letztlich im Mai 2007. Zehn Mitarbeiter setzten sich dort das Ziel, Menschen am Roten Berg bei jeglichen Lebenssituationen und Problemen beizustehen. Kindern und Jugendlichen werden Aktivitäten angeboten, bei denen gesungen, gebastelt oder auch mal ein Theaterstück entwickelt wird. Aber auch Bedürftigen wird nicht nur auf sozialer Ebene durch Gespräche und Ratschläge geholfen. Sie erfahren Unterstützung durch das Begleiten bei Behördengängen, Austeilen kostenloser Mahlzeiten an jeden Montag im Monat und durch den Beistand bei Drogen- und Alkoholproblemen, bei denen der Verein auch auf Wunsch in entsprechende Therapieeinrichtungen vermittelt.

Ebenfalls wird durch das gemeinsame Projekt „schwitzen statt sitzen“ mit der Thüringer Bewährungshilfe ermöglicht, dass Sozialstunden abgearbeitet werden können. Und in Zusammenarbeit mit der Arge hat der Verein die Möglichkeit, Menschen die von Hartz-4 leben 1-Euro-Jobs anzubieten.
Unterstützt wird der christlich-soziale Verein durch projektbezogene Förderung sowie durch Spenden. Weiterhin erfolgt eine Unterstützung durch das Kulturamt, welches ermöglicht, dass das Jesus-Project Konzerte geben und prominente Gäste einladen kann, die Lesungen und Reden halten, darunter beispielsweise Eva Herrmann und der Promi- Bodyguard Michael Stahl. Auch in diesem Jahr werden Konzerte und Auftritte vom Jesus-Project veranstaltet, darunter wird im Mai der Bauchredner und Musiker Daniel Kallauch in Erfurt auftreten.

Hintergrund der veranstalteten kulturellen Ereignisse ist das moderne Vermitteln der Werte, für die das Jesus-Project steht. Es sollen eigene Erfahrungen sowie die christliche Religion weitergetragen und den Hilfebedürftigen gezeigt werden, dass Glaube und Hilfe von Mitmenschen den Schritt zurück ins Leben und in die Gesellschaft ermöglichen können. Unabhängig vom Glauben der Menschen, will das Jesus-Project helfen, „aus einem Minus, das heißt aus all den negativen Erlebnissen im Leben, wieder ein Plus zu machen und durch Konfrontation mit den eigenen Problemen auf den richtigen Weg zu führen“, so Flügge.

Informationen und Kontakt unter:
www.jesus-project-erfurt.de oder Tel.: 5 53 62 25
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2 Kommentare
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Susanne Hahn aus Erfurt | 09.03.2011 | 16:35  
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Thomas Twarog aus Erfurt | 09.03.2011 | 16:39  
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